Toggle menu

Metal Hammer

Search
Spezial-Abo

Slipknot-Interview: Neues aus der Anstalt

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Ist das der Grund, warum ihr euch dafür entschieden habt, die Songs chronologisch anzuordnen?

Corey: Genau, das machte für meine Begriffe absolut Sinn. Es zeigt, was wir im Laufe der Jahre musikalisch erreicht haben und wie sich unser Selbstverständnis entwickelte. Die grundsätzliche Frage lautete: Was ist alles möglich bei Slipknot? Vielen Musikern bietet sich heutzutage nicht mehr die Möglichkeit, frei zu denken und sich zu entwickeln. Stattdessen setzen sie auf Nummer sicher. Das gab es bei uns nie. Wir wollten mit unseren Liedern immer Grenzen einreißen.

Joey: Bei der Reihenfolge war mir wichtig, dass die Dynamik unserer Songs rüberkommt. Wenn ich nicht Drummer dieser Band wäre, würde ich mir diese Best Of auf jeden Fall zulegen. ANTENNAS TO HELL ist die ultimative Slipknot-Playlist.

Wieso habt ihr euch im Fall von ‘The Heretic Anthem’ für die Live-Aufnahme anstelle der Studioversion entschieden?

Corey: Das Lied ist wie gemacht für Konzerte. Wenn das Intro beginnt, flippen die Leute aus. Als es erschien, hätten wir nicht mit einer derartigen Reichweite gerechnet. Die Zeile „If you’re 555, then I’m 666“ ist mittlerweile fast auf dem gesamten Globus bekannt.

Woher stammt die Grundidee für den Titel ANTENNAS TO HELL?

Joey: Den Titel schleppe ich schon seit Jahren mit mir herum. In meinem Notebook habe ich Hunderte solcher Ideen abgespeichert.

Corey: Das ist ein Wortspiel. Es gibt eine Sage, nach der die Musik aus der Hölle durch den Teufel selbst in unsere Welt übertragen wird. Wir drehen den Spieß um und verändern so den Lauf der Dinge. Durch uns wird Heavy Metal in der Öffentlichkeit ganz anders wahrgenommen als zuvor.

Ihr spielt öfters mit heidnischen Symbolen – welche Rolle hat Religion bisher in eurem Leben gespielt?

Corey: Ich war nie eine religiöse Person. Der Teufel repräsentiert in meinen Augen die negative Art und Weise, wie Menschen miteinander umgehen. Dagegen muss man sich auflehnen und so das Böse bekämpfen.


teilen
twittern
mailen
teilen
Napalm Death: Neues Album im September

Ganze acht Wörter stark ist der Titel des kommenden Napalm Death-Albums. THROES OF JOY IN THE JAWS OF DEFEATISM, der Nachfolger der 2015er-Scheibe APEX PREDATOR – EASY MEAT wurde erneut von Russ Russell produziert. Das Artwork stammt von Frode Sylthe. Sänger Mark "Barney" Greenway sprach über die Hintergründe der Inhalte und Inspirationen des 17. Napalm Death-Albums. "Als ich begann, über die textliche Richtung der neuen Songs nachzudenken, schwebte mir ein ganz bestimmter Begriff im Kopf herum: ,Die Fremden‘. Zu jener Zeit war eine schnell wachsende Furcht und Paranoia vor allem und jedem zu verspüren. Das reichte von Flüchtlingen bis hin…
Weiterlesen
Zur Startseite