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Slipknot: Jay Weinberg brennt für die Band

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Vor sechs Jahren übernahm Jay Weinberg den Schlagzeugstuhl bei Slipknot von Joey Jordison. Das spanische News-Portal The Metal Circus befragte aktuell Weinberg, wie schwierig sich das für ihn gestaltete und ob er Druck verspürte, das Erbe anzutreten. „Ich würde nicht sagen, dass es wie das sprichwörtliche Gehen auf rohen Eiern war. Meine Rolle innerhalb des Ganzen war mir durchaus bewusst, schließlich hatte die Band mit Joey und Paul Gray zwei Gründungsmitglieder verloren. Dadurch änderte sich nach 19 Jahren Bestehens die Dynamik innerhalb von Slipknot drastisch, auch hinsichtlich des Songwritings.“

Weinberg erzählt weiter, dass er mit seinem Einstieg viel lernen musste. „Bis heute begegne ich Slipknot mit offenen Augen und Ohren, jeden Tag lerne ich dazu. Und ich glaube, dass wir uns als Individuen sowie auch als Kollektiv täglich mehr auf uns zubewegen, bis wir irgendwann erkennen, welches Potenzial tatsächlich in dieser Band steckt.“ Als neuer Schlagzeuger musste sich Weinberg beweisen. Nicht nur der Band, sondern auch sich selbst.

„Ich musste das Ganze selbstbewusst angehen. In der Art: Ich bin hier, um mit diesen Jungs Musik zu machen. Sie haben Spaß daran, also habe ich auch Spaß daran. Aber ich musste eben auch jeden Tag voll da sein. Bis heute hat sich daran nichts geändert. Ich musste meinen neuen Band-Kollegen täglich beweisen, dass sie mit mir die richtige Entscheidung getroffen haben. Es bedeutet mir sehr viel, bei Slipknot zu sein, deswegen nehme ich meine Rolle sehr ernst.“

Brennende Leidenschaft für Slipknot

Weinbergs Einstieg mit .5: THE GRAY CHAPTER und den darauf folgenden über 200 Liveshows forderte ihn von Beginn an. „Ob es nun das Arbeiten an neuen Songs ist, in die ich meinen eigenen Dreh einbringe – sofern das im Rahmen eines Slipknot-Tracks möglich ist, das alles war sehr wichtig für mich. Ich ahme niemanden nach und versuche auch nicht, jemand anderer zu sein. Das wäre verlogen und unaufrichtig. Die anderen bei Slipknot denken ganz genauso. Durch meinen Einstieg entstand daher eine neue Dynamik im Songwriting. Das machte sich speziell bei Stücken bemerkbar, an denen sie schon vorher gearbeitet hatten. Das war sehr aufregend.“


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