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Sólstafir: Bittere Worte von Schlagzeuger Guðmundur Óli Pálmason

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Seit Anfang 2015 ist Guðmundur Óli Pálmason nicht länger der Schlagzeuger der isländischen Post-Metaller von Sólstafir. Gestern veröffentlichte der Musiker ein umfangreiches Statement auf einem offiziellen Blog und findet bittere Worte für den Abschied von Sólstafir.

Wie Pálmason schreibt, habe ihn Aðalbjörn Tryggvason regelrecht aus der Band vertrieben. Am Morgen des 20. Januar, der Vortag einer Tour der Band, habe er eine Mail erhalten, in der die Band ihm mitteilte, dass er nicht länger Teil von Sólstafir sei. Flugverbindungen wären storniert worden und Tryggvason habe sich geweigert, mit ihm auf der Bühne zu stehen, so Pálmason. Dies sei für ihn zu diesem Moment völlig überraschend gewesen.

Der Schlagzeuger beschreibt im Detail, wie Tryggvason ihn unter Druck gesetzt und mittels Erpressung und falscher Versprechungen dazu gebracht habe, beinahe ein halbes Jahr über die Umstände des Splits zu schweigen. Zudem, so behauptet Pálmason, habe der Sólstafir-Sänger und Gitarrist wenig später versucht, die Kontrolle über die Marke Sólstafir zu erlangen, indem er Markenschutz auf seinen eigenen Namen beantragt habe.

Dem gesamten Statement ist zu entnehmen, wie enttäuscht und verbittert Pálmason über seinen Rauswurf bei Sólstafir zu sein scheint, zumal sein ehemaliger Freund Aðalbjörn Tryggvason es laut seinen Aussagen auf einen Prozess ankommen lassen würde. Auch die Finanzen bei Merchandising und sonstigen Aufwendungen wären laut Pálmason nicht vernünftig geregelt worden. Stattdessen habe sich der Rest der Band die kompletten Einnahmen gesichert, während er auf Kosten und Schulden sitzengeblieben wäre.

Da das Statement ausschließlich die Sicht des Schlagzeugers wiederspiegelt, ist schwierig zu deuten, wieviel Übertreibung und Bitterkeit in den Worten von Pálmason steckt. Sicher scheint aber: Das letzte Wort im Fall Sólstafir dürfte noch nicht gesprochen sein.

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