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Studioreport: Science Of Sleep über den Wolken Berlins

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Zweites Album in den finalen Zügen

Zwölf Songs ballern Science Of Sleep für den Zweitling ein, keiner davon trägt bisher einen Titel, die Platte auch nicht. Neu im Sound von SOS: Clean-Parts. Der Doktor der Disharmonie Hawemann muss lachen, als er’s zum ersten Mal hört: “Wat ein Geleier!” Selbst hat der gute Mann nicht viel mit Core-Musik am Hut, verehrt Extreme Metal-Bands wie Portal, Celeste und Lord Mantis. Sein Standard für Studioaufnahmen ist hoch: “Ich versuche bei Sludge Studios etwas wählerischer zu sein mit den Bands, mit denen ich arbeite. In erster Linie ist das natürlich ein Job, aber meine Motivation zu arbeiten ist deutlich höher, wenn die Musik ein bestimmtes Level an Qualität hat und die Musiker nicht nur ihr Handwerk beherrschen, sondern auch noch korrekt sind.” Deshalb kann er auch frohen Mutes behaupten, wie es um den Stellenwert von SOS bestellt ist: “Ich finde, dass Science Of Sleep durchaus auf internationalem Niveau agieren und in Deutschland in ihrer Nische auch die ernstzunehmendste und fähigste Band sind.” Und vom frischen Material weiß er folgendes: “[Es] scheint mir noch eine Spur aggressiver zu sein als das Debüt.” Da steigt SOS-Gitarrist Sven dankbar ein und zeigt seine Sicht: Die neuen Songs seien “dunkler, schneller, schwerer, weitläufiger, eingängiger, technischer, dissonanter und melodischer” als auf EXHAUST.

Und bis Science Of Sleep diesen Beweis antreten, warten wir lauernd wie ein Kätzchen auf Mäusejagd: “Die weiteren Schritte zur fertigen CD sind: Texte perfektionieren, Vocals setzen und aufnehmen (extern) und dann alles zu Simon zurückschicken, um es mixen und mastern zu lassen”, so Sven Weber. Was METAL HAMMER bisher hören durfte, klingt mehr als vielversprechend. Wer also auf hartes Geknüppel abfährt und von wüstem Gegrowle untenrum erregt wird, der sollte den Jungs unbedingt ein Ohr gönnen. Im Herbst oder Winter kommt das neue Album.

Für alle, die nicht warten können


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