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Subway To Sally in China: Reise-Special von Simon Michael

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So funktioniert Kulturaustausch: Wir genießen die Sehenswürdigkeiten Chinas und bringen, zum Ausgleich dafür, eine Sehenswürdigkeit aus heimischen Gefilden mit: nämlich uns selbst! Aber eins nach dem anderen.

Unsere Chinareise beginnt entspannt und mit den üblichen Problemchen, die Flugreisen nun mal mit sich bringen: Langes Warten, Schlange Stehen am Check-in, verloren gegangenes Gepäck- all das, was zu einer ordentlichen Fernreise eben dazugehört. Den langen Flug nach Peking überbrücken Band und Crew mit verschiedenen Strategien. Die einen trinken Bier und andere alkoholische Getränke, was allerdings eher auf die Crew zutrifft, die anderen schlafen. Ich persönlich ziehe es vor, mich mit meinem Nebenmann zu unterhalten. Dieser hat Sinologie (sprich: Chinesisch) studiert und kann mich ein wenig auf das Bevorstehende vorbereiten.

Peking begrüßt uns nach unserer Ankunft mit einem wunderschönen Sonnenaufgang. Herrlich, wie sich der große Feuerball am Horizont durch die Smogschwaden empor schiebt! Schade, dass ein paar Kollegen davon nichts mitbekommen, da sie damit beschäftigt sind, sich um ihr verloren gegangenes Gepäck zu kümmern. Das kostet Zeit und Nerven, am späten Nachmittag allerdings werden alle Koffer, wenn auch mit Verspätung, im Hotel eintreffen. Zwischen Deutschland und China liegen, zu Beginn der Reise, sechs Stunden Zeitverschiebung. Das bedeutet, unsere innere Uhr steht auf drei Uhr früh, die Zeiger vor Ort allerdings zeigen gnadenlos elf Uhr Vormittags. Da um zwölf bereits das Touristenprogramm beginnt, und das will schließlich niemand verpassen, fällt Schlafen einfach mal aus. Mir persönlich fällt das nicht schwer, ich bin durch den Flug und den Stress mit dem Gepäck sowieso zu aufgekratzt, um zu schlafen.

Wir werden vom Hotel aus mit einem kleinen Bus abgeholt. Unsere Reiseführer für diesen und den nächsten Tag sind ein netter Herr und eine sehr nette, junge Dame, deren beider Namen ich mir nicht wirklich merken konnte. Ein Problem, dass sich in den nächsten Tagen noch verschärfen wird: Solltet Ihr jemals nach China kommen, dann versucht erst gar nicht, ein paar Brocken chinesisch zu erlernen. Ihr müsst wirklich sehr, sehr geübt sein, damit die Leute dort auch nur ein „Dankeschön“ verstehen. Aber macht ja nichts, mit Englisch kann man sich ja verständigen.


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