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The New Black: auf Tour mit Volbeat

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Auch die Dänen Raunchy stehen auf dem Plan, alte Kumpels der Volbeat-Jungs. Poulsen und Mannschaften spielten vor ein paar Jahren noch im Raunchy-Vorprogramm, jetzt revanchieren sie sich. Warum der Soundcheck von Raunchy allerdings länger dauert als das Set des Headliners später, muss man nicht verstehen. Und je weniger unser fiebriger Gitarrengott zwischen Ruhepäuschen und Gripostad vor der Show auf der Bühne rumstehen muss, desto besser.

Über 2.000 Leute stehen in der Halle, als unser Colt Seavers Intro läuft. Cool. Volles Haus, geile Bühne, geiler Sound. Also: Ab dafür. 30 Minuten für ein Hallelujah, mit den Greatest Hits aus insgesamt, ähm, einem Album. Läuft. Die Volbeat-Fans mögen uns und bei ‘Simplify’ gibt’s sogar richtig Klatschalarm. Dass Gitarrist Christof „Leimsen“ Leim sich zwischendurch mal schön auf den Arsch legt, sieht zwar dämlich aus, macht aber nix, weil er einfach weiterspielt.

Im Anschluss wird der hustende, fröstelnde Fabs gleich abgetrocknet, ausgeknipst und ins Hotel gefahren. Oder besser: Hostel. Erst 2.000 Leute rocken, dann ab in eine möglichst preiswerte Absteige ohne jedwede Grundversorgung an Koks, Nutten und Pools, um Fernseher reinzuwerfen. So sieht sie aus, die Realität im Rock’n’Roll. Egal. Trotzdem geil.

Die gesunden Blackies schauen sich kurz Raunchy an, deren moderner Metal-Sound nicht so recht in den Abend passen will, aber immerhin halbwegs souverän rübergebracht wird. Dann der Headliner: Volbeat sind als Live-Band eine Macht, was zum einen an der Routine, zum anderen am Material liegt, das von den Massen schlicht und ergreifend abgefeiert wird. Nach dem Albumintro ‘End Of The Road’ steht Michael Poulsen alleine auf der Bühne, mit dem Rücken zum Publikum und startet das Riff zum Titelstück. Cool. ‘Back To Prom’ folgt, und der Mob tobt. Als schon an vierter Stelle ‘Radio Girl’ erklingt, sieht die Halle von oben aus wie eine Popcorn-Maschine. Sehr cool. Volbeat spielen lange, mindestens anderthalb Stunden, mit allem, was die Setlist braucht, und bis wirklich jedem der Schweiß in der Kimme steht. So geht’s. Die Band hat gerade einen „Lauf“, und das macht Spaß.


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Volbeat: Michael Poulsen hofft, Mensch lernt aus Corona

Normalerweise werden Musiker über ihre Band, ihr neues Album und allgemein ihr Schaffen befragt. In diesen Tagen ist das etwas anders. Es scheint überall nur dieses eine Thema zu geben. So war es auch unvermeidlich, dass Volbeat-Frontmann Michael Poulsen im Interview bei der Detroiter Radiostation WRIF auf die Corona-Krise angesprochen wurde. Dabei sagte der dänische Rocker: "Die ganze Welt ist zurzeit ein wenig seltsam und verrückt. Aber ich bin einfach froh, dass es meiner Familie und meinen Freunde und Leuten um mich herum gut geht. So habe ich nichts, worüber ich mich beschweren kann, auch wenn die Zeiten hart und…
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