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Tommy Stinson über den Abschied von Guns N‘ Roses

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Neben den beiden wahrscheinlich wichtigsten Zutaten für eine Guns N‘ Roses-Reunion, Axl Rose und Slash, wird auch Duff McKagan den Bass übernehmen. Damit ist Tommy Stinson, Bandmitglied seit 1998, abgeschrieben. Das passt allerdings gut in die Pläne des Familienvaters, wie er jetzt im Interview mit thecurrent.org erklärte.

Ich habe die Band auf guten Wege verlassen“, meint der ehemalige Bassist nun. „Im Prinzip war es so, dass ich sowieso die letzten Touren ablehnen musste, weil ich einfach nicht konnte. Ich bin mittlerweile in einer Lage, in der mich mein Privatleben davon abhält. Ich glaube, ich musste ungefähr schon fünf Touren absagen, auf denen ich mitspielen sollte und ich kann halt einfach nicht.“

Er ist also alles andere als beleidigt, den Job am Guns N‘ Roses-Bass für Duff McKagan aufgeben zu müssen. Im Gegenteilt „Ich glaube, dass das gut für sie wird“, denkt Tommy Stinson über die bald anstehende Reunion. „Es wird eine heilsame Erfahrung für sie – wenn denn alles klappt.“

Die offizielle Reunion-Show der Sleaze-Helden Guns N‘ Roses wird doch nicht auf dem Coachella-Festival stattfinden. Bereits am 8. und 9. April werden die erste gemeinsame Shows von Axl Rose, Slash und Duff McKagan seit über zwanzig Jahren in Las Vegas stattfinden. Schauplatz ist die T-Mobile-Arena, die zu diesem Zeitpunkt erst wenige Tage eröffnet sein wird.

Wer zu einem der Renuion-Auftritte gehen will, sollte allerdings jetzt schon anfangen zu sparen. Für eine Show verlangen Guns N’ Roses angeblich drei Millionen US-Dollar (entspricht etwa 2,7 Millionen Euro). Pro Ticket ist mit einem Preis von bis zu 275 Dollar (etwa 250 Euro) zu rechnen.

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Guns N’ Roses spielten für 5 Millionen Fans

Das kann sich sehen lassen: Seitdem sich die Original-Guns N’ Roses-Mitglieder Axl Rose, Slash und Duff McKagan gemeinsam mit Neunziger-Keyboarder Dizzy Reed zusammengerauft hatten und seit 2016 auf ironisch betitelter "Not In This Lifetime"-Tour sind, ist diese aktuelle Gunners-Inkarnation vor mehr als fünf Millionen Menschen bei über 140 Konzerten aufgetreten. Allein in diesem Jahr füllten die Sleaze-Rocker 13 Stadien und gaben sich als Headliner bei fünf europäischen Festivals die Live-Ehre. Darunter waren zum Beispiel das akustisch leider nicht so brillante Stelldichein im Berliner Olympiastadion, aber auch umjubelte Auftritte beim belgischen Graspop Metal Meeting und beim britischen Download Festival. In Zuschauern…
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