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White Metal: Der Ursprung und die wichtigsten Bands

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Neben White Metal gibt es auch einige andere Bezeichnungen: So war und ist auch immer wieder von Christian Metal, also christlichem Metal die Rede. Interessant ist auch der Begriff des Unblack Metal – ein Genre, das dem Black Metal in puncto Stilistik sehr ähnlich war. Zu den Vertretern des Unblack Metal gehören unter anderem die Australier Horde, die Norweger Antestor oder die Schweden Admonish.

Übrigens ist es wenig überraschend, dass White-Metal-Bands bei vielen Metal-Fans auf Ablehnung und Spott stießen – schließlich gilt religiöser Fanatismus und Missionierung für viele, satanistische Symbolik hin oder her, als absolutes No-Go. Und heute?

White Metal heute

Der Begriff White Metal wirkt mittlerweile eigentlich eher anachronistisch –auch wenn Bands wie Stryper immer noch aktiv sind. Das heißt aber längst nicht, dass es keine christliche Metalszene mehr gibt. Nur findet diese nicht im Mainstream statt, sondern bleibt weitgehend unter sich, mit eigenen Festivals, eigenen Fanzines und einem eigenen Mikrokosmos. Anfang der 2000er-Jahre feierte im Zuge des Nu-Metal-Hypes eine andere christliche Band große Erfolge – P.O.D. An ihrem größten Hit, dem Stück ‘Alive’ kam man damals nur schwer vorbei. Im Metalcore gibt es ebenfalls einige bekennende christliche Bands – allen voran As I Lay Dying.

White Metal: Das sind die wichtigsten Bands

Stryper

Spricht man über White Metal, führt an Stryper kein Weg vorbei. Die Band ging aus der 1981 gegründeten Band Roxx Regime hervor und benannte sich 1984 in Stryper um. Im Zuge des Glam Metal der 1980er-Jahre feierten Stryper relativ große Erfolge, machten sich aber auch ziemlich unbeliebt. Das ist nicht zuletzt ihrem berüchtigten Live-Ritual zu verdanken, Bibeln ins Publikum zu werfen. Für Stryper ist klar: Zur Hölle mit dem Teufel, alle Ehre sei Gott dem Herrn. Das empfanden auch viele Fans so und sorgten dafür, dass Stryper immer wieder mit Gold ausgezeichnet wurden. Ingesamt sollen Stryper über 10 Millionen Platten verkauft haben. 1993 löste sich die Band auf – zehn Jahre später gab es die erste von mehreren Reunions. Noch heute ist die Band für viele der Inbegriff des White Metal – und ihre gelb-schwarz-gestreiften Uniformen, mit denen sie wie Bienen aussahen, irgendwie Kult.

Larry Marano Getty Images

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