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With Full Force: Der Festival-Sonntag mit Sepultura, Motörhead, Behemoth…

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Neue Headliner müssen her! Noch sind Urgesteine wie Motörhead eine sichere Nummer auf Festivals. Die letzten beiden With Full Force-Auftritte musste Lemmy Kilmister aber aus gesundheitlichen Gründen absagen. Ob es jetzt beim With Full Force 2014 hin haut? Und können Bands wie Co-Headliner Bring Me The Horizon in die Fußstapfen der Großen Alten treten?

Das soll der Sonntagabend des With Full Force 2014 zeigen. Bis dahin heißt es: Durchhalten! Denn die Sonne brennt heute noch brutaler als in den letzten Tagen.

Neben den Fans, die verzweifelt nach Schatten, Wasser und Bier suchen, leiden darunter Bands wie The Ocean und The Dillinger Escape Plan am meisten: was auf einer kleinen Bühne, im dunklen Saal mit stimmungsvoller Lichtshow funktioniert, verdampft am Nachmittag auf der Hauptbühne wie das versprochene Gewitter. Schade, denn gerade Dillinger reißen wie gewohnt alles ab, während Sänger Greg Puciato auf Lautsprechern und Fans herumklettert.

Stumpfe Gewalt hilft: Sowohl Madball als auch Death Before Dishonor bringen mehr Bewegung in den Pit, wenn auch unter Anstrengung. Sepultura dagegen füllen um 18:00 den Platz vor der Bühne und teilen ihre Energie mit den Fans. ‘Refuse/Resist’ und der Song ‘Manipulation Of Tragedy’ vom aktuellen Album THE MEDIATOR BETWEEN HEAD AND HAND MUST BE THE HEART funktionieren erstaunlich gut nebeneinander. Kultpotential entfaltet die Show dank des Gastauftritts von Motörhead-Gitarrist Phil Campbell bei ‘ Orgasmatron’. Schon allein, weil es etwas beruhigendes hat: Motörhead sind da, sie werden spielen, Lemmy ist gesund!

Die größte Sorge am With Full Force-Sonntag neben Lemmys Gesundheit: Funktioniert eine Band wie Behemoth am frühen Abend bei Tageslicht? Und wie sie das tut! Nergal und Co. entfachen von der Sonne unbeeindruckt eine intensive Feuer- uns Satansshow. Jede Bewegung hat etwas okkultes, jeder Pyroeffekt ist ein kurzer Blick in die Hölle (in der es sicher kühler ist als am With Full Force), jeder Song ein Ritual. Trotz aller Show wirken Behemoth dabei immer echt.


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Das Editorial im September 2020: Experimentierfreudig

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