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Zuschauer in Luftblasen-Bällen: Die Zukunft der Konzerte?

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Die Vorgehensweise in der Corona-Krise gleicht einem Drahtseilakt. Nach dem ersten Lockdown dürsteten die Menschen nach mehr Freiheiten – und nachdem sie gewährt wurden, werden diese nun vollends ausgereizt. Auch Konzerte waren beziehungsweise sind unter anderem im Süden und Westen Deutschland wieder möglich; wenn auch mit Abstandsregeln. Fragt sich nur, wie lange noch. Denn wenn das Infektionsgeschehen weiter so wie im Moment zunimmt, wird wahrscheinlich auch das erst einmal wieder nicht mehr möglich sein.

Bubble Balls für den Gewinn

Außer die Veranstalter und Bands nehmen sich ein Beispiel an einer Indie-Pop-Band namens The Flaming Lips. Die hat kürzlich ein kleines Konzert für 100 Fans gespielt (siehe Video unten). Das Besondere daran: Alle Zuschauer (und auch die Band selbst?) waren zuvor in sogenannte Bubble Balls gestiegen. Diese Luftblasenbälle werden normalerweise in Freibädern oder bei anderen Freizeit-Events verwendet. Nun fungierten sie als Lösung, um die Fans nicht nur auf Abstand zu halten. Auch die Aerosole der einzelnen Besucher verblieben logischerweise in den jeweiligen Luftblasen.

Ob solche Konzerte nun den Weg in die Zukunft für die Live-Branche weisen, darf sicherlich bezweifelt werden. Aber vielleicht können die Bubble Balls ja wenigstens zur Überbrückung dienen, bis sich das Coronavirus soweit vertschüsst hat, dass wir endlich wieder ein komplett normales Leben führen können. Die Show der Flaming Lips ging übrigens im Criterion in Oklahoma City über die Bühne. In der Halle haben normalerweise 4000 Menschen Platz. Die Band drehte bei dieser Gelegenheit ein Musikvideo und performte je zwei Mal die Songs ‘Assassins Of Youth’ sowie ‘Brother Eye’ von ihrem neuen Album AMERICAN HEAD.

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Fear Factory: Burton C. Bell steigt aus

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