Toggle menu

Metal Hammer

Search

Robb Flynn: Ich möchte nicht wie Thom Yorke sein!

von
teilen
mailen
teilen

[Update:] Nachdem David Draiman von Disturbed für das Streaming-Portal Spotify in die Bresche sprang, äußert sich nun auch Robb Flynn von Machine Head zu dem Thema und der Kritik des Radiohead-Sängers.

„Es ist lustig, dass Spotify angeblich das Böse verkörpern soll. Das Schöne ist, dass ich die Musik dort ohne Umweg hören kann“, so Flynn und erlaubt sich eine Spitze in Richtung Thom Yorke:

„Seht ihr, was passiert, wenn man älter wird? Man hat Angst vor der Zukunft und neuen Technologien. Ich möchte nicht wie Thom Yorke sein!“

Thom Yorke, Sänger bei Radiohead und Solokünstler, ist derzeit nicht gut auf den Streaming-Dienst Spotify zu sprechen. Kleine Bands und Labels würden mit Spotifys Modell nichts verdienen. „Die Rechnung geht einfach nicht auf“, so seine Kritik.

Die Konsequenz: Yorke hat seine Solowerke und die Songs seines Projekts Atoms For Peace entfernen lassen.

Die harsche Kritik an dem Streaming-Portal wollte einer so nicht durchgehen lassen: Disturbed-Sänger David Draiman, selbst bekennender Musikstreaming-Nutzer. Auf Facebook veröffentlichte er einen Kommentar zu Yorkes Kritik.

„Spotify hat uns eine Plattform gegeben, um den Kampf gegen die Piraterie auf einer realistischen Ebene aufnehmen zu können“, heißt es unter anderem in dem Statement. „Täuscht euch nicht: Der Grund, dass neue Musiker weniger Einnahmen haben, ist die Piraterie, nicht Spotify.“

Findet ihr Yorkes Kritik berechtigt? Sagt es uns in den Kommentaren, auf Facebook, Google+ oder Twitter!

>>> David Draimans Projekt Device ist nominiert für einen der METAL HAMMER AWARDS 2013

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
mailen
teilen
Spotify, Universal, Sony & Warner verklagen Anna’s Archive

Ende vergangenen Jahres hatte sich Anna’a Archive (eine kostenfrei nutzbare Metasuchmaschine für Schattenbibliotheken, die hierzulande unter anderem wegen verschiedener Urheberrechtsbeschwerden gesperrt ist) noch damit gerühmt, 442 Millionen Dateien bei Spotify entwendet zu haben. Musikdateien sind davon angeblich etwa 86 Millionen Tracks, was zwar nur einen Teil des Gesamtkatalogs des Streaming-Riesen darstellt, aber wohl 99,6 Prozent der tatsächlichen Hörvorgänge entspricht. "Dreister Diebstahl" Dagegen geht Spotify nun gerichtlich vor — und zwar nicht alleine, sondern zusammen mit den drei großen Plattenfirmen Universal Music, Sony Music Entertainment und Warner Music. Die vier Unternehmen verklagen Anna’s Archive und fordern von der Filesharing-Plattform satte 13…
Weiterlesen
Zur Startseite