Toggle menu

Metal Hammer

Search

Phil Anselmo äußert sich zur Debatte über die Konföderierten-Flagge

von
teilen
mailen
teilen

Seit der Ermordung von neun Afro-Amerikanern in Charlston durch einen weißen Rassisten vor einigen Wochen, gibt es in den USA eine große Debatte bezüglich der Konföderierten-Flagge. Für viele steht sie für Sklaverei und Rassismus, ist aber immer noch über vielen Regierungsgebäuden in den ehemaligen Südstaaten gehisst.

Nun hat sich auch Phil Anselmo, Ex-Sänger von Pantera, zu der Thematik geäußert. Anselmo und Pantera stehen in besonderer Beziehung zu der Flagge. Dimebag Darrells „Rebel Dixie“ Gitarre (oben im Bild zu sehen) wurde von der Flagge geziert und die Band verkaufte Merchandise, was die Flagge abbildete. Zudem wurden Pantera und besonders Anselmo schon öfter mit rassistischen Äußerungen in Verbindung gebracht. Seit längerer Zeit war dergleichen aber nicht mehr von Anselmo zu vernehmen, der sich stattdessen für Toleranz stark machte.

Nun äußerte sich der Sänger gegenüber The Metal Den zu dem Thema: „Gerade jetzt, in meinem Leben als erwachsener Mann und als beinahe 47 Jähriger finde ich, dass jegliche Art von Hass bezüglich irgendeiner Rasse oder Gruppe von Menschen nicht meine Problem ist. Ich habe die verdammte Flagge nicht erfunden, weißt du. Ich wurde 1968 geboren. Ich sehe also viele Seiten dieses Problems. Ich verstehe wenn Leute sich fragen, wann das endlich aufhört. Wann ist es endlich genug? Wann werden wir Menschen endlich politisch korrekt sein? Die Antwort darauf ist: niemals! Die Welt besteht aus Menschen mit vielen verschiedenen Ideen … diese Menschen sagen uns wie wir leben sollen und was wir tun oder lassen sollen, verstehst du? Wir werden niemals alle Leute glücklich machen können.

Ein klares Statement sieht anders aus. Es hat den Anschein, als wenn Anselmo nicht dafür ist, die Flagge einzuholen, so wie es viele fordern. Andererseits versucht er auf fragliche Art und Weise einen Großteil seiner Fans nicht zu verprellen, indem er zu viel Sympathie bezüglich der Flagge zeigt.

teilen
mailen
teilen
Zakk Wylde: KI kann niemals echte Musiker ersetzen

Künstliche Intelligenz in der Musik ist ein umstrittenes Thema. Bands wie Grave Digger oder Axel Rudi Pell bedienen sich offen der technischen Möglichkeiten, um beispielsweise ihre Coverartworks zu erstellen. The Butcher Sisters argumentieren scherzhaft, ihre Texte auf diese Weise schreiben zu lassen, und Frostbite Orckings sind ein vollends durchorchestriertes Projekt auf entsprechender Basis. Doch deutlich mehr Musiker – so scheint es – stellen sich entschieden gegen die Verwendung von KI in der Kunst. Und wiederum andere sehen in ihr keine existenzielle Gefahr, weil Entscheidendes fehlt, um menschlicher Kunst den Rang abzulaufen. So wie Black Label Society-Frontmann Zakk Wylde. Der Faktor…
Weiterlesen
Zur Startseite