Toggle menu

Metal Hammer

Search

Ende des digitalen Rechte-Managements

von
teilen
mailen
teilen

Als erste Major-Firma hatte die EMI den Kopierschutz zur Seite gelegt, mittlerweile haben auch Universal, Warner und Sony BMG nachgezogen – die so genannten großen vier.

Ihnen schließt sich nun auch Napster an und kehrt damit zu seinem Ursprung zurück, als es die größte und am meisten gefürchtete illegale Song-Quelle im Internet war.

Jetzt sollen die Songs wieder im kopierfreien mp3-Format angeboten werden, während sie bisher an den Rechteschutz der Windows-Mediensoftware gebunden waren.

Damit werden die Songs wieder frei auf allen Wiedergabegeräten einsetzbar – im Gegensatz zu vorher, als sie zum Beispiel auf dem iPod nicht abgespielt werden konnten.

Apples iTunes scheint aber noch nicht nachzuziehen. Sie verkaufen deutlich mehr Songs legal und mit digitalem Rechteschutz im Netz – die aber nur auf dem iPod abzuspielen sind.

Weitere Artikel zum Thema:
+ Album Streams als Weg aus dem Download-Problem
+ Nine Inch Nails Remix-Album – Trent lässt Fans ran
+ p2p: Alle Raubkopierer sind Verbrecher – Metaller auch?

teilen
mailen
teilen
Spotify, Universal, Sony & Warner verklagen Anna’s Archive

Ende vergangenen Jahres hatte sich Anna’a Archive (eine kostenfrei nutzbare Metasuchmaschine für Schattenbibliotheken, die hierzulande unter anderem wegen verschiedener Urheberrechtsbeschwerden gesperrt ist) noch damit gerühmt, 442 Millionen Dateien bei Spotify entwendet zu haben. Musikdateien sind davon angeblich etwa 86 Millionen Tracks, was zwar nur einen Teil des Gesamtkatalogs des Streaming-Riesen darstellt, aber wohl 99,6 Prozent der tatsächlichen Hörvorgänge entspricht. "Dreister Diebstahl" Dagegen geht Spotify nun gerichtlich vor — und zwar nicht alleine, sondern zusammen mit den drei großen Plattenfirmen Universal Music, Sony Music Entertainment und Warner Music. Die vier Unternehmen verklagen Anna’s Archive und fordern von der Filesharing-Plattform satte 13…
Weiterlesen
Zur Startseite