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Lars Ulrich: Metallica brauchen keine Plattenfirma

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In einem kürzlich veröffentlichten Interview erklärte Metallica-Drummer Lars Ulrich Plattenfirmen zu Banken. Wenn eine Band allerdings erfolgreich genug sei, müsse sie sich nicht auf eine solche Bank verlassen. Und Metallica seien auch mit dem aktuellen Album DEATH MAGNETIC noch immer so gut im Geschäft, dass sie im Zweifel ohne Plattenfirma auskämen.

Im Sommer, so der Metallica-Mann weiter, seien ein paar Shows in Europa mit Nine Inch Nails geplant – eine prima Gelegenheit, um mit deren Chef Trent Reznor übers Geschäft zu sprechen. Dieser hat sich nach YEAR ZERO (2007) von seiner Plattenfirma getrennt und ist ausgesprochen erfolgreich damit.

Doch die Größe von Metallica habe laut Lars Ulrich auch noch den Vorteil, dass sie sich nicht den fragwürdigen Praktiken des amerikanischen Ticket-Systems unterwerfen müssten. Durch die angekündigte Fusion von Live Nation und Ticketmaster entsteht in den USA gerade eine unheimliche Marktmacht, die Ulrich explizit als schmutzig bezeichnet:

„Den Leuten wird das Geld aus der Tasche gezogen. Es ist so offensichtlich schmutzig, dass ich es von jedem Dach schreien würde: ‚Es ist schmutzig!’“

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Megadeth: Blitz-Gescheit

Das komplette Interview mit Dave Mustaine von Megadeth findet ihr in der METAL HAMMER-Februarausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! „Darüber nachzudenken, wie groß die Band hätte werden können, wenn diese Jungs nicht versucht hätten, uns kleinzuhalten – das ist ein Teil des Grunds, warum wir den Bonustrack gemacht haben.“ Der sagenumwobene Bonustrack von MEGADETH: die Cover-Version vom durch Metallica populär gemachten ‘Ride The Lightning’. Nun könnte man den schnellen Schluss ziehen und Dave Mustaine einen reinen Publicity-Stunt unterstellen. Wenn es einer wäre, dann ein erfolgreicher: Andeutungen…
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