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Nervosa SLAVE MACHINE

Thrash Metal , Napalm/Open (12 Songs / VÖ: 3.4.)

4.5/ 7
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Dass sich zwi­schen zwei Alben beset­zungs­technisch bei Nervosa mal nichts tut, gleicht mittler­weile fast einem Wunder. Dennoch ist das Line-up seit JAILBREAK (2023) fast gleichgeblieben. Einzig Bassistin Emmelie Herwegh, die vorher öfter schon mal in der Live-Beset­zung war, scheint jetzt auch Teil des Kerns zu sein. Die brasilianischen Thrash-Furien sind mit ihrem sechsten Album SLAVE MACHINE zurück und haben ­offen­­­-
sicht­­lich nicht vor, langsam zu machen. Nach einem kurzen, rhythmischen Intro legen die Thrasherinnen schnurstracks mit dem mitreißenden ‘Impending Doom’ los, dessen ‘Ace Of Spades’-artige Bassline Lemmy stolz gemacht hätte. Außerdem beweisen Nervosa immer wieder aufs Neue, dass sie sich darauf verstehen, düstere, stampfende Riffs mit ausschweifenden Gitarrensoli zu kombinieren. In ‘Ghost Notes’, ‘Beast Of Burden’ und ‘Speak In Fire’ kom­-biniert die Band groovige Rhythmen mit melodischen Gitarrenausschweifungen und sorgt für fast harmonische Momente auf ihrer Platte. Das Titellied und ‘The New Empire’ sorgen dagegen für thrashige Raserei, wie man sie sich wünscht. Die Musikerinnen glänzen auf SLAVE MACHINE mit einer sauberen Produktion und stürmischen Songs. Dennoch hätten der Platte ein paar zusätzliche Kratzer und ein bisschen mehr Mut zum Krachmachen gutgetan.

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Sevendust wollten sich zwischenzeitlich auflösen

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