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SoundCloud: Steht die Musikplattform vor dem Aus?

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Die Online-Musikplattform SoundCloud sieht einer ungewissen Zukunft entgegen: Laut dem aktuellen Finanzbericht liegt der im letzten Jahr erwirtschaftete Verlust des Anbieters bei beinahe 40 Millionen US-Dollar. Die Nutzerzahlen sind dabei aber nicht das Problem, immerhin haben laut der Betreiber rund 200 Millionen Nutzer den Service genutzt.

Das Problem liegt, wie in vielen Bereichen des Web 2.0, in der Monetarisierung der User-Zugriffe: Sowohl Werbung als auch Abo-Modell konnten kaum Besserung bringen. Laut Billboard.com liegen die Einnahmen pro User derzeit bei knapp 11,2 Cent – Spotify und Pandora verdienen mit 27 bzw. 11 US-Dollar mehr als das Hundertfache pro angemeldetem Nutzer.

Sollte SoundCloud keine Investoren finden, würde das vor allem nutzergetriebene Netzwerk wohl verschwinden. Es stellt sich die Frage: Was passiert mit den Großteils von Nutzern generierten Inhalten, wenn die Server vom Netz gehen?

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Rokk stellt faires Streaming-Modell im Kanzleramt vor

Es ist allgemein bekannt, dass für Musiker und Künstler von den Einnahmen beim Musik-Streaming viel zu wenig abfällt. Um diese Problematik zu erörtern und potenzielle Lösungsansätze zu diskutieren, fand am Montag, den 16. März 2026 eine Gesprächsrunde im Bundeskanzleramt statt. Dabei hat sich Staatsminister für Kultur und Medien Wolfram Weimer mit Vertretern von Amazon Music, Apple Music, Rokk Streaming, SoundCloud, Spotify und YouTube Music sowie vom Branchen-Verband Bitkom getroffen. Rokk präsentierte bei dieser Gelegenheit sein faires Modell zur Vergütung der Musiker. Nächster Termin steht "Der deutsche Musikmarkt ist einer der größten weltweit, und das Potenzial ist noch bei Weitem nicht…
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