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Eklat in Österreich: Hitlergrüße bei Agnostic Front Konzert

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Die Sicherheitsdirektion Burgenland überprüfe Medienberichten zufolge zurzeit, was genau beim Auftritt von Agnostic Front beim Miklos Festival in Nickelsdorf am 19.08.2009 passiert ist. Augenzeugen-Berichte scheinen zu belegen, dass sowohl Veranstalter, als auch Polizei weder auf die Anwesenheit von Neo-Nazis reagierten, noch auf Hitlergrüße.

„Sie heben die rechten Arme mehrmals zum Hitlergruß und schlagen gern auf alles ein, was ihnen widersprechend in die Quere kommt. Der Veranstalter „Kulturverein Rode Ruam“ reagierte erst nach mehrmaliger Aufforderung einiger Gäste, dem Ganzen ein Ende zu bereiten,“
berichtet eine Festival-Besucherin.

An diesem Punkt sei die Polizei gerufen worden und mit mehreren Einsatzwagen angerückt. Geschehen sei allerdings nichts, wie die Festival-Besucherin weiter zitiert wird:

„Drei Einsatzwagen mit etwa 9 Beamten rückten an, um anschließend verlegen am Eingang herum zu stehen und nicht einzugreifen! Als mehrere Zeugen der Polizei die Vorfälle schilderten, kamen Aussagen seitens der Veranstalter, der Security UND der Polizei wie ‚das interessiert niemanden, haltet’s euren Mund oder wollt’s, dass die Musik abgedreht wird?’“

Nach dem Konzert sei allerdings Anzeige erstattet worden, weil sich ein Elternteil eines Besuchers beschwert hätte – u.a. über den Polizeieinsatz. Der ganze Vorfall werde jetzt untersucht.

Im Bericht wird außerdem ein inoffizielles Statement eines Beamten der Sicherheitsdirektion zitiert das besage, die Kollegen seien überfordert gewesen – wenn die Schilderungen der Zeugen denn zutreffen. Die Veranstalter des Miklos-Festivals seien der Bitte der berichtenden Website Politwatch.at, Stellung zu nehmen, bisher nicht nachgekommen, heißt es abschließend. In den Kommentaren zum entsprechenden Artikel findet sich allerdings mittlerweile ein Statement:

„Heeeee hallooo,das war ein OUTDOOR-4-TAGES-Festival, sie glauben doch nicht wirklich das die Veranstalter nichts besseres zu tun hatten als regelmässig ihre Mails zu checken,außerdem ist ein Internetzugang auf eben solchem Outdoor-Festival auch kein Muss…..

Außerdem war ich,sowie alle anderen Mitglieder des Vereins, SOFORT dabei, die Situation möglichst gewaltfrei und ohne gröbere Zwischenfälle zu lösen,was im Endeffekt auch gelang! Aber NICHT durch Hilfe der Polizei, wohlgemerkt….“

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