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Deep Purple veröffentlichen dieses Jahr ein neues Album

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Im September 2025 erzählte Deep Purple-Bassist Roger Glover im Gespräch mit Eddie Trunk, dass die Rock-Veteranen zwischen all ihren Live-Auftritten an neuer Musik arbeiten. Das ist insofern recht beachtlich, bedenkt man das Durchschnittsalter der Band, das – abgesehen von Gitarrist Simon McBride (46 Jahre) – zwischen 77 und 80 Jahren liegt. Sänger Ian Gillan bestätigt die Studioarbeit jetzt nicht nur – er verrät auch noch den Veröffentlichungszeitraum und gibt Einblicke in den Entstehungsprozess.

Metaphysik

Im Interview mit Songwriting For Songwriters erklärt Gillan, dass die Arbeit am Nachfolger von =1 (2024) in den letzten Zügen sei. Jedoch könne er noch nicht zu viel verraten. „Sagen wir, es gibt ein übergreifendes Thema. Es ist eine recht vage Idee vom Ende der Menschheit, aber nicht so düster, wie es klingt. Tatsächlich ist es sehr optimistisch. Es geht um die Metamorphose der Menschheit in einen metaphysischen Zustand, unsere nächste Inkarnation.“ Dann fügt er hinzu: „Es erscheint ja erst im Juni, deshalb möchte ich nicht zu viel vorwegnehmen.“

Etwas ausführlicher wird der Musiker, als es um den Songwriting-Prozess geht. Demnach sei die Arbeitsweise von Deep Purple schon immer dieselbe. „Wir fahren für eine Woche oder zehn Tage an einen Ort und gehen jeden Tag ins Studio – von Mittag bis 18 Uhr, und um 15 Uhr ist Teepause. Es ist wie im Büro. Und die Jungs fangen einfach an zu spielen, alles ist improvisiert.“ Vereinfacht beschreibt esGillan als „eine einwöchige oder achttägige Jam-Session“.

Während seine Kollegen für die musikalischen Arrangements zuständig sind, kümmert sich der Sänger um die lyrische Gestaltung. Dafür müsse er die Führung übernehmen, damit „es nicht so klingt, als ob ich mich erst später einklinke, sondern als ob die ganze Idee ursprünglich aus dem Song selbst entstanden wäre.“ Können Deep Purple die Veröffentlichung im Juni einhalten, haben Fans schon bei der „Mad In Europe“-Tour im Sommer gute Chancen auf neues Liedgut – spätestens jedoch bei der Hallentournee im Herbst.

„Mad In Europe 2026“-Tour

  • 20.06. Meppen, Emsland Open Air
  • 24.06. Mönchengladbach, Sparkassenpark
  • 27.06. Coburg, HUK Coburg Open Air
  • 28.06. Ulm, Klosterhof Wiblingen
  • 19.07. München, Tollwood Festival

Deep Purple + Jayler

  • 05.10. AT-Wien, Stadthalle
  • 16.10. CH-Zürich, Hallenstadion
  • 31.10. Leipzig, Quarterback Immobilien Arena
  • 01.11. Hamburg, Sporthalle
  • 03.11. Dortmund, Westfalenhalle
  • 04.11. Berlin, Uber Arena
  • 06.11. Frankfurt, Festhalle
  • 07.11. Nürnberg, PSD Bank Nürnberg Arena


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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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Deep Purple: SPLAT! klingt so hart wie lange nicht

Deep Purple können mit ihrer jahrzehntelang währenden Karriere auf eine stattliche Diskografie zurückblicken. Bei solch einer Menge an Vergleichsmaterial scheint es schwer, mit einem weiteren Album  hervorzustechen. Doch wie Frontmann Ian Gillan meint, sei das kommende SPLAT! unbestritten die bisher härteste Platte der Band seit etlichen Jahren. Das erklärte er im Interview mit dem Radioformat ‘Meltdown’ – aus einem bestimmten Grund. Hart wie nie „Es hat sich herausgestellt, dass es ein sehr intensives Album geworden ist“, sagte Gillan. „Ich denke, Simon (McBride, Gitarre – Anm.d.A.) hat sich gut eingelebt, daher ist alles entspannter und die Dinge laufen ganz natürlich. Wir…
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