Phil Mogg hatte in den vergangenen Jahren mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. So erlitt er beispielsweise 2022 einen Herzinfarkt. Trotzdem wurde reichlich darüber spekuliert, ob eine Reunion von UFO, deren Sänger er von der Gründung 1969 bis zur endgültigen Auflösung 2024 war, möglich sei. Doch der einstige Frontmann erteilt dieser Idee nun eine klare Absage – und erklärte zudem, warum er die Neuaufnahmen alter Songs der Band seines früheren Kollegen Michael Schenker „geschmacklos“ finde.
Rückkehr ausgeschlossen
„Ich habe bei PRS (For Music; Verwertungsgesellschaft, die sicherstellt, dass Songwriter und Komponisten bezahlt werden, wenn ihre Musik gespielt, aufgeführt und gestreamt wird – Anm.d.A.) nachgesehen“, antwortete Mogg auf die Frage, ob er für die Neuinterpretationen von Schenker bezahlt worden sei. „Ich habe kein Geld dafür gesehen. […] Und ich dachte mir bloß: ‚Wow. Du spielst in einer Band, einer Coverband, und spielst Coverversionen deiner eigenen Songs.‘
Ich finde sowas etwas geschmacklos. […] Man kann die Stücke ja in sein eigenes Set einbauen, wenn man will –, aber gleich eine ganze Tour damit zu machen, ist […] ziemlich ungewöhnlich. Doch ich bin sicher, dass es gut war. […] Ich habe gar nicht so viel davon mitbekommen. Es ist toll. Es ist gut, dass da draußen jemand die Lieder spielt.
Auf die Frage, ob Mogg eine Rückkehr von UFO in Betracht ziehe, antwortete der Musiker: „Nein, ich habe jede Menge Probleme. Es ist wie mit einem alten Auto – da fallen Teile ab. Man geht ja heutzutage regelmäßig zur Hauptuntersuchung und lässt alles überprüfen. Wenn man etwas älter wird, merkt man eben so einiges, und ich denke, das geht den meisten so. Ich denke, das ist wie eine dieser Romanzen, zu denen man nicht zurückkehren kann. Es ist eine Affäre, die man hatte, die toll war, und man träumt davon und sagt: ‚Oh, das war toll.‘ […] Und wenn man zurückdenkt, sagt man sich: ‚Nee, war es nicht.’“
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