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Venom: Darum tritt die Band kaum in den USA auf

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Obwohl Venom erst kürzlich mit INTO OBLIVION (hier Review lesen) ein neues Album veröffentlicht haben, sind ihre angepeilten Auftritte in den USA rar gesät. Gitarrist Rage erklärte nun im Interview mit Rock Interview Series die Gründe dafür – und spekulierte, dass die entsprechenden Probleme wohl auch weiterhin bestehen bleiben.

Komplizierte Einreise

„Das Problem mit den USA – und es wird immer schlimmer – ist, dass wir Visa und dergleichen benötigen. Und die sind echt teuer“, erklärte Rage. „Ich glaube, es sind zwischen 7.000 und 9.000 US-Dollar. Und das nur für die drei Bandmitglieder. Klar, die Weltlage ist angespannt, die Spritpreise steigen und vieles mehr. Doch selbst mit Visa ist die Einreise nicht garantiert. Cradle Of Filth mussten ihre Tour verschieben, und einige Bands aus Europa konnten einfach nicht.

Ich weiß noch, es gab ein Festival — und etwa 20 Bands konnten nicht kommen, weil sie einfach keine Visa bekamen. Der ganze bürokratische Aufwand, um da reinzukommen, ist einfach gigantisch. […] Wir wollen einfach nur rüberkommen, eine Rock ’n’ Roll-Show abliefern und eine gute Zeit haben. Für Fans und neue Leute, die sich für die Musik begeistern und einfach ihre Liebe durch Musik ausdrücken. Aber es wird so kompliziert gemacht. Nach dem Motto: ‚Oh, ihr wollt hier arbeiten?’ Ich sage dann: ‚Nein, wir wollen einfach nur herkommen und Musik machen. Das ist keine Arbeit.’ Es ist einfach so schwierig.

Eines der Hauptprobleme ist, dass Amerika so verdammt groß ist, dass man einen Tourbus braucht. Früher kostete so ein Tourbus tausend Dollar pro Tag, was eine Menge Geld war. Heute bekommt man für diesen Preis keinen Tourbus mehr. Deshalb sind es viele Underground-Bands, die auf Tour gehen, weil sie sich einfach in ein kleines Wohnmobil setzen, rüberfahren und die Bühne rocken.

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Ich finde das super, weil sie so das Heavy Metal-Erbe am Leben erhalten, während die größeren Bands nicht rüberkommen. Aber wenn wir eine Einladung bekommen […], werden wir ohne zu zögern kommen.“


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