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Venom: Kein Wiedersehen mit alten Mitgliedern, so Tony Dolan

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Inzwischen gibt es drei Bands, die unter dem Namen Venom Musik machen. Frontmann Cronos führt mit neuen Musikern die Original-Band an. Die früheren Mitglieder Mantas (Bass) und Abbadon (Schlagzeug) planen aktuell gemeinsam Jubiläums-Shows zum 45. Geburtstag des Debütalbums WELCOME TO HELL (1981). Und der zwischenzeitliche Venom-Frontmann Tony „Demolition Man“ Dolan, der für PRIME EVIL (1989), TEMPLE OF ICE (1991) und THE WASTE LANDS (1992) den Gesang übernommen hatte, betreibt ebenfalls einen entsprechenden Ableger unter dem Namen Venom Inc. Da fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Doch Dolan äußerte sich nun darüber, wie die Chancen stehen, dass alle ehemaligen Band-Mitglieder für eine große Show zusammen auf der Bühne stehen.

(K)ein Happy End für Venom?

„Destruction haben mal beim Wacken Open Air eine großartige Sache gemacht, bei der alle Mitglieder mit ihnen auf der Bühne standen, und ich fand es super. Sie sind natürlich gute Freunde von mir. Destruction kehren, genau wie ich, immer wieder zu ihren Wurzeln zurück“, sagte Dolan im Interview mit dem chilenischen Portal Rock A La Vena. „Ich dachte, so etwas Ähnliches für Venom wäre großartig, aber das einzige Hindernis war Cronos.

Ich denke, er wollte nicht mit mir zusammen spielen, weil er mich nicht als festes Band-Mitglied anerkennen wollte, solange er selbst nicht dabei war (1987-1995 – Anm.d.A.). […] Also dachte ich, Conrad lässt sich deshalb nicht darauf ein. […] Und weil PRIME EVIL so ein gefeiertes Album und ein ziemlich großer Erfolg für die Band war, hat das die Sache wohl noch verschlimmert. Er musste sich echt anstrengen, damit das nicht so ankam. Und das kann ich verstehen.

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Es war seine Band. Ich hatte meine Band, und es sah irgendwie so aus, als hätte ich ihm seine weggeschnappt, aber das hatte ich nicht. So habe ich das nicht gesehen, aber er schon. Und das musste ich erst verstehen, was ich dann auch lange Zeit später tat. Ich hatte nie das Gefühl, in die Fußstapfen eines anderen zu treten. […] Ich habe es auf meine Art gemacht, so wie ich es wollte. Und das gefällt mir.“


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