Toggle menu

Metal Hammer

Search

Social Distortion: Mike Ness spricht über kommendes Album

von
teilen
mailen
teilen

Social Distortion-Frontmann Mike Ness hatte in den vergangenen Jahren mit vielen Rückschlägen und Herausforderungen zu kämpfen. Vermutlich hat es auch deshalb fünfzehn Jahre gebraucht, bis die Band mit BORN TO KILL ein neues Studioalbum an den Start bringt. Im Interview mit Noise11 sprach er nun über die lange Wartezeit auf den Nachfolger zu HARD TIMES AND NURSEY RHYMES (2011) und warum das aktuelle Werk so sehr in der Vergangenheit verhaftet ist.

Bewegte Vergangenheit

„Vor fünfzehn Jahren waren wir ständig auf Tour. Dann passierten viele Dinge im echten Leben. Mein älterer Sohn hatte Probleme mit Drogen und Alkohol. Ich musste trotzdem weiter touren und mich darum kümmern. Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht“, erklärte Ness. „Ich meine, ich könnte all diese Dinge aufzählen, die passiert sind – COVID, Krebs, familiäre Probleme –, aber ich glaube nicht, dass ich dieses Album vor fünfzehn Jahren hätte machen können. Ich war mental nicht in der Verfassung dafür. So ist es nun mal. Ich wusste nur, als es an der Zeit war, dieses Album aufzunehmen, dass ich keinen Überraschungshit abliefern konnte.

Zwei Songs stammen noch von den Demos zu WHITE LIGHT, WHITE HEAT, WHITE TRASH (1996) – ‘No Way Out’ und ‘Don’t Keep Me Hanging On’. Ich konnte sie nicht rechtzeitig für die Aufnahmen zum Album damals fertigstellen. Wie so viele Ideen gerieten sie einfach in Vergessenheit und schafften es nicht auf die Platte. Nicht, weil sie nicht gut genug waren; wir hatten einfach keine Zeit, sie alle fertigzustellen.

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Dasselbe galt für die Auswahl der elf Songs. Ich hatte über 40 Songs und 40 Ideen, und wir mussten einige Monate damit verbringen, sie zu arrangieren, anzuspielen und zu sehen, welche am besten passten. Es war eine sehr schwierige Entscheidung, denn man denkt sich: ‚Das wird schon gut gehen. Auf der nächsten Platte ganz sicher.‘ Man muss also nur noch eine Entscheidung treffen.“


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
mailen
teilen
Die Lieblingsalben von Epica-Sängerin Simone Simons

Simone Simons bekommt von deutschem Schlager Hautausschlag und möchte gerne einmal mit Rammstein auf der Bühne stehen. Was die Epica-Sängerin sonst noch musikalisch durch ihr Leben begleitet, erzählt die elegante Holländerin locker und offen im Gespräch oben in der Galerie. --- Noch mehr dazu erfahrt ihr in unserer Januar-Ausgabe. Das Heft kann einzeln und innerhalb von Deutschland für 5,90 Euro (inkl. Porto) per Post bestellt werden. Einfach eine Mail mit dem Betreff „Einzelheft Metal Hammer 01/14“ und eurer Adresse an einzelheft@metal-hammer.de schicken.Generell können natürlich alle Hefte auch einzeln nachbestellt werden - alle Infos dazu findet ihr unter www.metal-hammer.de/einzelheft. --- Bestens…
Weiterlesen
Zur Startseite