Es ist schade, dass Fans nun keine Möglichkeit mehr haben, den ehemaligen Iron Maiden-Frontmann Blaze Bayley persönlich zu treffen. Dennoch kann der Sänger, seit der Bekanntgabe seiner Entscheidung im Februar, keine Meet & Greets mehr zu machen, nun eine positive Bilanz ziehen.
Keine Zeit
Im Gespräch mit Dale’s Rock Interviews erklärt Bayley zunächst, dass er bei Meet & Greets normalerweise nicht sprechen könne, weil er seine Stimme schonen müsse. Besonders, wenn er fünf oder sechs Konzerte hintereinander habe. Er meint, es brauche einfach zu lange, alle Fans zu begrüßen.
„Normalerweise brauche ich circa 45 Minuten, um mich aufzuwärmen und mich für das Konzert vorzubereiten. Diese Zeit habe ich nicht mehr bekommen. Ich konnte mich weder aufwärmen noch konnte ich überprüfen, ob es meinem Blutzucker und Herzen gut geht. Ich bin natürlich auch viel müder. Das ist normal bei Leuten, die einen dreifachen oder vierfachen Bypass hatten. Man hat nicht mehr dieselbe Energie wie vorher. Deswegen musste das aufhören“ erzählt der Sänger.
Verbesserungen
Trotz des großen Aufwands habe Bayley die Meet & Greets gerne gemacht. Dennoch kam es auch hier zu Problemen: „Ich habe es geliebt, meine Fans zu treffen und ihre wundervollen Geschichten zu hören. Dann aber meine Aufwärmzeit aufzugeben und zu sehen, wie sie von Leuten missbraucht wird, die Fotos mit meiner Unterschrift auf Ebay für 200 oder 300 Mäuse verkaufen, ist einfach falsch.“
Auf den Vorschlag, bezahlte VIP-Treffen zu veranstalten, sagt der Musiker: „Diese Meet & Greets waren nie kostenlos. Sie waren im Ticket-Preis mitinbegriffen. Und jetzt stoppe ich sie, um nach meiner Gesundheit zu schauen. Es ist sehr schwer, weil ich es vermisse, Fans zu treffen. Aber meine Performance, meine Stimme und mein Selbstbewusstsein sind seither wesentlich besser.“
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