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Blaze Bayley hört mit Meet & Greets auf

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Blaze Bayley ist bekannt dafür, gerne mit seinen Fans auf Tuchfühlung zu gehen. Ein paar Aktivitäten, die in diese Richtung gehen, schränkt der zwischenzeitliche Iron Maiden-Frontmann nun jedoch ein. So sieht der 62-Jährige ab sofort davon ab, Meet & Greets und Signierstunden abzuhalten. Zu diesem Schritt sieht sich der Brite im Prinzip aus zwei Gründen bewogen: Zum einen wegen seiner Gesundheit, und zum anderen, um die Abzocke seiner Anhänger zu vermeiden.

Neue Prioritäten

„Ich habe mich dazu entschieden, keine kostenlosen und inkludierten Meet & Greets sowie Signing Sessions bei meinen Headliner-Konzerten mehr zu machen“, fängt Blaze Bayley seine Erläuterungen an. „Das ist ein gewaltiger Entschluss für mich, den ich hauptsächliche treffe, um meine Gesundheit im Anschluss an meine Operation am offenen Herzen nach einem beinahe tödlichen Herzinfarkt zu schützen. Außerdem finde ich, dass ich meine Gesundheit so gut wie möglich schützen muss, indem ich meine meine Energie, meinen Fokus und meine Stimme für die Darbietungen bei den Shows priorisiere, wo die höchsten Standards mein Ziel sind.

Ein weiterer Grund ist die Enttäuschung darüber zu sehen, wie unterzeichnete Gegenstände am nächsten Tag nach den Meet & Greets bei eBay oder anderen Auktionsseiten auftauchen. Das ist nicht im besten Interesse von irgendwem. Also wird es in absehbarer Zukunft keine Unterschriften mehr geben. Wenn ihr mich unterwegs seht und gerne ein Selfie wollen würdet, ist das okay. Sagt einfach ‚Hallo‘ und haltet euer Telefon oder eure Kamera bereit. Daran ändert sich nichts. Nach 25 Jahren ist das eine riesige Entscheidung für mich. Ihr seid meine Inspiration und mein Trost, meine Kämpfer und meine Freunde. Zusammen haben wir die Sonne verschoben. Ich danke euch so sehr für all eure Hilfe und Unterstützung über die Jahre. Danke auch im Voraus für euer Verständnis bei dieser sehr schwierigen Entscheidung.“ 

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Vergangenen Herbst berichtete Blaze Bayley im Interview mitMetal Global davon, wie es ihm nach seiner Herz-OP ergangen ist. „Ich hatte einen vierfachen Bypass und habe mich gut erholt. […] Als ich fit genug war und wieder Sport treiben konnte, hatte ich eine Knieverletzung. Das hat mich um etwa fünf Monate zurückgeworfen. Abgesehen davon bin ich wieder stark und habe mich gut erholt.“ Darüber hinaus erläuterte der Heavy-Metaller, was zu seiner Herzerkrankung geführt hat: „Die linke Seite war kleiner und funktionierte nicht optimal. Die rechte Seite hat die ganze Last getragen. Die Ärzte sagten, mit der neuen Leitung könnte ich einen Vorteil spüren. Und das tue ich – im Vergleich zu vorher habe ich viel mehr Energie.“


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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