Toggle menu

Metal Hammer

Search

Carcass: Illegale Downloads können etwas Positives sein

von
teilen
mailen
teilen

Am 13.09.2013 kam das Comeback-Album SURGICAL STEEL der britischen Ikonen des Extreme Metal in den Handel und eroberte weltweit die Charts. In den USA verkaufte sich das Album 8.500 mal und belegte damit Platz 41, in Deutschland erreichten Carcass Platz 10 und in Finnland gar Platz 6.

In einem kürzlich erschienenen Interview mit Bassist/Sänger Jeff Walker geht dieser auf das Thema Filesharing, illegale Musik-Downloads und damit verbundene Rückgänge bei den Plattenverkäufen ein:

„Es kann eine gute Sache sein, wenn die Leute ein Album herunterladen, es genießen und dann kaufen. Die Gefahr ist, dass ein harter Kern von Menschen da ist, die downloaden aber nie etwas kaufen, und das schädigt die Musikszene. Sie unterstützen niemanden, sie unterstützen die Künstler nicht als Fans.

Größtenteils finde ich es allerdings positiv, denn ich verstehe vollkommen, warum die Menschen das tun. Es gibt so viel Musik da draußen: Die Leute haben nicht das Geld oder die Ressourcen zu Verfügung, alles zu kaufen.

Außerdem haben viele wahrscheinlich schon mal Geld in Alben gesteckt und damit in den Sand gesetzt, weil sie enttäuscht waren. So hat man die Chance das Album zu testen, bevor man es kauft. Ich persönlich denke nicht, dass es einen Unterschied macht zum Radiohören.

Aber wie gesagt, es ist dieser harte Kern von Leuten. Ihre Einstellung ist nihilistisch und passt mit dem Bild des ‘ Fan-Seins’ nicht zusammen.Man sollte nicht versuchen, den Künstlern zu schaden, die eigentlich Vergnügen bereiten wollen. Wir sind ja nicht im Krieg mit dem Publikum!“

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
mailen
teilen
Spotify, Universal, Sony & Warner verklagen Anna’s Archive

Ende vergangenen Jahres hatte sich Anna’a Archive (eine kostenfrei nutzbare Metasuchmaschine für Schattenbibliotheken, die hierzulande unter anderem wegen verschiedener Urheberrechtsbeschwerden gesperrt ist) noch damit gerühmt, 442 Millionen Dateien bei Spotify entwendet zu haben. Musikdateien sind davon angeblich etwa 86 Millionen Tracks, was zwar nur einen Teil des Gesamtkatalogs des Streaming-Riesen darstellt, aber wohl 99,6 Prozent der tatsächlichen Hörvorgänge entspricht. "Dreister Diebstahl" Dagegen geht Spotify nun gerichtlich vor — und zwar nicht alleine, sondern zusammen mit den drei großen Plattenfirmen Universal Music, Sony Music Entertainment und Warner Music. Die vier Unternehmen verklagen Anna’s Archive und fordern von der Filesharing-Plattform satte 13…
Weiterlesen
Zur Startseite