Toggle menu

Metal Hammer

Search

Chris Daughtry spricht sich gegen KI aus

von
teilen
mailen
teilen

Christ Daughtry musste schon 2025 schlechte Erfahrungen mit KI-Deepfakes machen. Damals gingen unter anderem gefälschte Fotos von ihm viral, auf denen er dem erschossenen Rechtsextremisten Charlie Kirk gedachte. In einem Social Media-Post stellte der Musiker klar, dass es, wenn er es nicht selbst postet, sich um Fälschungen handle. Nun spricht er im Interview mit Full Metal Jackie erneut über die Gefahren von KI.

Falschinformationen

Auf die Frage, ob er eine Lösung kenne, um das KI-Problem zu beheben, antwortet er: „Das ist eine heikle Frage und ich habe keine Antwort darauf. Man sollte meinen, es sei illegal, falsche Informationen über jemanden zu verbreiten. Man würde auch keinem Magazin oder sonst einer Publikation erlauben, etwas Falsches über jemanden abzudrucken.

Er stellt einige Fragen in den Raum: „Warum soll es für diese Bots okay sein, oder diese Leute, die nichts Besseres zu tun haben, als diese polarisierenden Falschinformationen zu erstellen, als wäre es die Wahrheit? Ich finde das falsch. Es ist unethisch und unverantwortlich und finde, es ist gefährlich. Wenn es dafür keine Regularien gibt, wo soll es dann enden? Wie weit soll es gehen, bevor es wirklich ernsthafte Probleme und Auswirkungen auslöst?“

Klares Statement

Daughtry wünscht sich, verantwortliche Politiker würden eingreifen: „Ich habe keine Antwort, aber man sollte meinen, dass unsere Machthaber, die jeglichen Einfluss auf diese Sachen haben, ihren Job machen und die Leute vor so etwas beschützen. Aber aktuell wirkt es eher wie der Wilde Westen, wenn es um KI geht und darum, was erlaubt ist, was nicht und die Schlupflöcher, die es ihr ermöglichen, ohne Konsequenzen weiter zu existieren. Das ist ziemlich verrückt.“

Instagram Placeholder
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Instagram
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Im Zuge der Charlie Kirk-Deepfakes stellte Daughtry im Interview mit Rolling Stone im November schon klar, dass er diese politische Richtung nicht vertrete. Er sagt: „Ich unterstütze ganz sicher weder MAGA, Charlie Kirk noch Turning Point oder irgendwelche anderen Organisationen, die auf Bigotterie, Intoleranz oder Exklusivität basieren.“ Weiter meinte er bezüglich KI-Deepfakes: „Sie tun am meisten weh, wenn sie dem, wofür man steht, komplett widersprechen.“


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
mailen
teilen
Sevendust: Clint Lowery setzt Termine der Europatournee aus

Am 15. Januar startet die „What Lies Within“-Tour von Alter Bridge, bei der Daughtry und Sevendust als Support fungieren. Letztere reisen jedoch mit einer teilweise anderen Besetzung an. Sevendust-Gitarrist Clint Lowery wird vorerst nicht mit von der Partie sein. Wie der 54-Jährige via Social Media verkündet, bleibt er während der ersten Hälfte der Tournee in der Heimat. Versprechen In einer Videobotschaft erklärt Lowery: „Leider kann ich aus zwei Gründen die erste Hälfte dieser Tour nicht mitmachen. Erstens: Familiäre Verpflichtungen. Ich habe meinen Kindern vor Jahren versprochen, nicht mehr so ​​lange weg zu sein. Ich war in meiner Karriere schon oft…
Weiterlesen
Zur Startseite