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Dani Filth: Künstliche Intelligenz ist eine Gefahr

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Dani Filth hat in einem aktuellen Interview im Metal Journal kein Blatt vor den Mund genommen, was seine Meinung zu Künstlicher Intelligenz angeht. Demnach hält der Cradle Of Filth-Frontmann KI für eine Bedrohung für die Musikwelt und die Künstler darin. „Es ist gefährlich“, stellt der Musiker direkt klar.

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Des Weiteren erzählt Dani Filth von einem befreunden Programmierer, den er im Januar besuchte und der ihm etwas zeigte. „Das jagte mir eine Heidenangst ein. Es war ein Programm, das zu der Zeit sehr neu war. Da konnte man eintippen, was für eine Art von Musik man will, worum sich der Text drehen soll, wie das Video aussehen soll, und welches Genre es sein soll. All diese Dinge gibt man ein und hat fünf Minuten später einen Song. Das Problem ist, dass es seelenlos ist, weil es im Grunde Millionen Teile Informationen aus dem Internet nimmt und sie sehr schnell kombiniert. Und es lernt.

Ohne Seele

Ich kenne Künstler, die KI-Creators sind. Und je länger sie es machen, desto besser wird es. Eine Band verwendet ein Jahr darauf, ein Album zu schreiben, es aufzunehmen, all die Visuals zusammenzustellen und es zu veröffentlichen. Diese Dinger können das fast augenblicklich machen.“ Klar bringe KI auch Vorteile, zum Beispiel für Historiker oder Menschen mit Einschränkung, findet Dani Filth. „Aber das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass es seelenlos ist. Und es wird die menschliche Rasse nicht nur faul machen. Schaut euch die Art an, wie die Leute heutzutage Musik konsumieren. Sie haben Zugang zu allem. Da gibt es kein Insichgehen.

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Es hatte etwas sehr Spirituelles, Zeit damit zu verbringen, von Plattenladen zu Plattenladen zu gehen. Jetzt drückt man nur einen Knopf. Und man verliert die Kapazität, Dinge zu genießen. Bands zu entdecken, mit ihnen zu wachsen, sie Bereiche seines Leben formen zu lassen ist auch wichtig. Also: Ich finde, Künstliche Intelligenz ist scheiße. Ich halte sie für eine Gefahr. Und ich meine damit nicht Roboter wie bei ‘Terminator’ und Skynet, obgleich das letztlich ein Problem sein könnte. Aber ich denke einfach, es ist ein Problem, was das spirituelle Wachstum der Menschen und den Ersatz der harten Arbeit von Künstlern angeht, bei was auch immer sie tun, sei es nun Musik, Radio, TV, Film oder etwas anderes.“

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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