Toggle menu

Metal Hammer

Search

Cynic: Sean Reinert spricht über Trennung

von
teilen
mailen
teilen

Am Donnerstag verkündete Schlagzeuger Sean Reinert auf der offiziellen Facebook-Seite das vorläufige Ende der US-amerikanischen Band Cynic. Wir berichteten. Sänger Paul Masvidal reagierte überrascht. Er hätte nichts von der Trennung gewusst.

Reinert versucht jetzt, etwas mehr Klarheit in die gesamte Angelegenheit zu bringen und nennt im MetalSucks Podcast, sowie in einem Interview mit Metal Injection diverse Gründe, die zur Auflösung führten.

Es geht nicht mehr

Schon länger habe die Zusammenarbeit zwischen ihm und Masvidal nicht mehr wirklich funktioniert. In den letzten Jahren kam es immer wieder zu Spannungen. „Persönliche Probleme kann man ausblenden. Wenn die Musik aber anfängt darunter zu leiden, ist es an der Zeit zu handeln.“, so der Schlagzeuger. Als es innerhalb der Band schwierig wurde, hatte Reinert immer wieder zum Alkohol gegriffen – ein Teufelskreis aus dem er es geschafft hat zu entkommen. Für sein Handeln während dieser Zeit gibt er sich ganz alleine die Schuld: „Dafür bin ich selbst verantwortlich, aber wenn ich sehe, wie zugespitzt die Beziehung innerhalb der Band geworden ist, kann ich so einfach nicht mehr weitermachen.“

Wenn die Musik leidet

Mit dem letzten Album KINDLY BENT TO FREE US ist Reinert zwar sehr zufrieden, während den Aufnahmen wurden die persönlichen Differenzen jedoch immer deutlicher. Musik sollte nicht unter solchen Umständen entstehen. Trotzdem hätte er die Aufnahmen genossen so gut es eben ging.

Keine Aussicht auf Versöhnung

Cynic in naher Zukunft wieder aufleben zu lassen, ist für Reinert zum aktuellen Zeitpunkt nicht vorstellbar. Es ist bereits das zweite Mal, dass die Gruppe ihr Aus verkündet. Bereits im Jahr 1994 hatte sich die Band getrennt und kehrte 2007 zurück . Masvidal reagiert betroffen auf Reinerts Entscheidung. Auf Nachfrage von Metal Injection antwortet er: „Seans Taten und Worte machen mich traurig. Aber letztendlich ist es eine Privatangelegenheit.“

Ein Blick in die Zukunft

Sollte Masvidal das Projekt mit neuem Schlagzeuger weiter führen wollen, müsste er entweder einen anderen Namen wählen, oder von Reinert die Erlaubnis einholen, weiter unter dem Namen Cynic spielen zu dürfen. Laut Reinert gibt es diesbezüglich aber noch keine Anfrage. Vielleicht schaffen es die beiden ja, ihre Differenzen in absehbarer Zeit zu beheben. Die Fans würden das mit Sicherheit begrüßen.

teilen
mailen
teilen
Sevendust wollten sich zwischenzeitlich auflösen

Sevendust standen offenbar kurz dem Aus. Die Alternative-Metaller aus Atlanta, Georgia haben laut Angaben von Schlagzeuger Morgan Rose vor anderthalb Jahren ernsthaft und inklusive handfesten Plänen darüber diskutiert, ob sie ihre Band auflösen sollen. Das am 1. Mai 2026 erscheinende neue Studiowerk ONE sollte in diesem Rahmen das Abschiedsalbum des Quintetts werden. Doch letztlich entschied sich die Gruppe für eine Kehrtwende um 180 Grad. Rückzug vom Rückzug "Wir hatten diese Phase, in der wir einfach nicht so viel auf Tour waren", holt der Sevendust-Trommler aus im Gespräch mit Stan Bicknell aus. "Wir dachten, dass wir das Flugzeug landen werden und…
Weiterlesen
Zur Startseite