Toggle menu

Metal Hammer

Search
Spezial-Abo

Frei.Wild setzen ein klares Zeichen gegen Fremdenhass – und provozieren damit ihre rechten Fans

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Nach dem Trubel um einen mittlerweile abgesagten Auftritt der Südtiroler Deutschrocker Frei.Wild in Hamburg (wir berichteten) hat sich die Band auf Facebook mit der Aktion „Die Welt ist bunt und Frei.Wild’s Ländereien sind es auch“ öffentlich gegen Fremdenhass und Hetze gegen Flüchtlinge gestellt.

In gewohnt ausholendem Pathos betont die Band: „Es gibt Menschen, die wir heute mehr und stolzer als unsere Fans und großartige Menschen bezeichnen: Es sind diejenigen die sich für Menschlichkeit und Zivilcourage einsetzen, Menschen, die unsere Gedanken teilen und die sich Tag für Tag für Nächstenliebe und Mitgefühl einsetzen und sich verdammt noch mal vehement und entschlossen gegen die Brandstifter und Fremdenhasser stellen. […] Sie tun das, weil sie es für richtig halten und es absolut notwendig ist, diesen gescheiterten Existenzen aufzuzeigen, dass ihr Hass und ihre Aktionen nicht tolerierbar und auf ewig inakzeptabel sind, egal ob in Italien, Österreich, Deutschland, eben in ganz Europa. Es ist Wurscht, wie sich solche Idioten oder Gruppierungen nennen, ganz egal ob „Pegida“, „AfD“, „Keine Asylanten in …“ usw: IHR SEID SCHEISSE UND DIESE SCHEISSE WERDEN WIR NICHT ZULASSEN! NICHT BEI UNS UND NICHT MIT DIESER BAND!!!“

"Die Welt ist bunt"-Nachricht von Frei.Wild.
„Die Welt ist bunt“-Nachricht von Frei.Wild.

 

Somit setzt die Band ein äußerst klares, begrüßenswertes Zeichen gegen Ausländerfeindlichkeit und rät denjenigen, die sie nicht mit dieser Aussage identifizieren können, sich „zu verpissen“ – etwas was viele Kritiker der Lokalpatrioten aus Südtirol lange vermisst haben. Das Resultat? Ein Shitstorm von einem Teil der eigenen Fans auf Facebook, die der Band vorwerfen sie „habe sich kaufen lassen“ und die „GutmenschenStasi Presse“ habe „mal wieder gewonnen“. Einige raten den Deutsch-Rockern zudem, sich ihre Texte demnächst doch „von der Antifa“ schreiben zu lassen. Bezeichnend sind zudem Aussagen wie „Naja, man passt sich an, Rückgrat scheint ihr nicht zu kennen. Und ich war mal treuer Fan. Sorry, das wars dann! Tschüs!“.


teilen
twittern
mailen
teilen
Doro: Im früheren Leben als Mann im Kerker gestorben

Man mag von Nahtod-Erlebnissen, Hypnoseerfahrungen und anderen grenzwertig spirituellen Begebenheiten ja halten was man will. Rockröhre Doro Pesch scheint jedenfalls Anhängerin solcher Theorien zu sein. “Ich glaube fest an Wiedergeburt”, so die die Düsseldorferin. Bereits letztes Jahr sprach sie in einem Interview mit Bild.de über ihren Glauben an ein Leben nach dem Tod. Jetzt ist sie mit der Spezialistin Ursula Demarmels noch einen Schritt weitergegangen: In einer professionellen Rückführung hat sie laut ihren Aussagen den Tod eines ihrer früheren Leben nochmals miterlebt. Dabei wird sie von einem Fernseh-Team von RTL begleitet. Hier ihre persönlichen Eindrücke der Rückführung: “Das war ein…
Weiterlesen
Zur Startseite