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Glenn Tipton: „Diese Krankheit wird mich nicht besiegen.“

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Glenn Tipton kann aufgrund seiner Parkinson-Erkrankung bekanntlich nicht mehr in dem Umfang bei Judas Priest mitmischen wie früher. Nun hat der Brite — im gemeinsamen Interview mit Band-Kollege Richie Faulker bei Total Guitar — darüber gesprochen, wie er sich bei INVINCIBLE SHIELD, dem neuen Album der Metal-Götter, eingebracht hat.

Nicht unterkriegen lassen

„Ich habe gespielt, was ich konnte, und bin sehr stolz auf das ganze Album“, berichtet Glenn Tipton. „Richie hat hier viel geholfen. Ich denke, seine größte Stärke ist seine Fähigkeit sich unterschiedlichen Stilen anzupassen, während er seinen eigenen, sehr starken Charakter beibehält. Judas Priest benötigen einen Gitarristen, der von durch und durch Metal auf melodischere Schienen wechseln kann. Die Schattenseite für mich ist nun offensichtlich Parkinson. Und ich musste einiges an Arbeit auf seinen Schultern abladen. Ich treibe mich aber weiter an, denn ich glaube nicht daran, aufzugeben. Diese Krankheit wird mich nicht besiegen. Und ich werde weiter schreiben und spielen, solange ich es kann.“

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Faulkner lieferte ebenfalls seine Einschätzung der Situation. „Was Glenn angeht, so hat er nicht so viel Soli gespielt wie früher. Aber das ist okay. Wir wollten nicht, dass das den Prozess behindert. Wenn Glenn einen guten Tag hatte, spielte er seinen Part. Wenn er nicht konnte, machte er es nicht. Wir wollten nicht, dass er sich Sorgen macht. Er hat Lieder wie ‘Sons Of Thunder’ mit eingebracht — das ist ein drei Minuten langer Track im Stil von ‘Hell Bent For Leather’. Glenn Tipton ist der Meister, was diesen Stoff angeht. Er hat sich so sehr beteiligt, wie er konnte. Und uns war es wichtig, ihn zu beteiligen.“

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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