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Hanoi Rocks: Vince Neil hat sich nie entschuldigt

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Das Verhältnis der beiden Bands Hanoi Rocks und Mötley Crüe ist seit Ende 1984 mehr als getrübt. Denn damals verursachte der angetrunkene, hinter dem Steuer sitzende Vince Neil einen Autounfall, bei dem Nicholas „Razzle“ Dingley starb und zwei weitere Insassen schwer verletzt wurden. Laut Hanoi Rocks-Gitarrist Andy McCoy hat sich Neil jedoch nie bei seiner Gruppe dafür entschuldigt.

Mangelnder Anstand

So gab der 59-jährige Finne, der gebürtig auf den Namen Antti Hulkko hört, im Interview mit „Artists On Record Starring ADIKA Live!“ zu Protokoll, dass er „niemals wenigstens eine Entschuldigung von diesem Mistkerl“ bekommen habe. „Du weißt, von wem ich rede. Ich werde hier keine Namen nennen. Warum sollte ich ihm öffentliche Aufmerksamkeit verschaffen? Pfeif auf ihn! Jedes Mal, wenn ich ihn sehe, rennt er davon. Denn er weiß, was ich machen würde. Aber das geht nur uns etwas an.“ Natürlich weiß jeder, dass er Vince Neil damit meint.

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Erst vergangene Woche lästerte McCoy über Mötley Crüe, die bekanntlich 2015 eine Abschiedstournee gespielt und sich im Anschluss aufgelöst hatten. Doch 2019 gab die Formation ihre Wiedervereinigung bekannt. Im Zuge dessen kündigten Vince Neil, Drummer Tommy Lee, Gitarrist Mick Mars und Bassist Nikki Sixx an, mit Poison und Def Leppard auf große Konzertreise durch die Stadien der Vereinigten Staaten zu gehen. Wegen der Coronapandemie findet diese Tour erst jetzt statt. McCoy bezeichnete die Gruppe als „Schwindler“.

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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65 Jahre Vince Neil: Ein Leben zwischen Exzess und Ikonografie

Vincent Neil Wharton, geboren am 8. Februar 1961 in Los Angeles, ist eine der schillerndsten - und widersprüchlichsten - Figuren des amerikanischen Glam Metal. Mit mexikanischen Wurzeln mütterlicherseits und indigenen Wurzeln väterlicherseits wuchs er in Südkalifornien auf, wo Sonne, Surfbretter und später Strip-Nächte seinen Lebensrhythmus bestimmten. Genau dort wurde er zu einem Gesicht der Glam Metal-Szene der Achtziger Jahre. Anlässlich seines 65. Geburtstags blicken wir zurück auf sein Leben, das zu Recht bereits mehrfach in verschiedenen Medien aufgearbeitet wurde: Zuletzt als Netflix-Dokumentation namens ‘The Dirt: Sie wollten Sex, Drugs & Rock’n’Roll’ (2019). Vom David Lee Roth-Fanboy zum Aushängeschild des Glam…
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