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Im Oldschool-Pit bei: Aura Noir

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Nachdem Aura Noir im März 2012 ihr hoch gelobtes fünftes Studioalbum OUT TO DIE veröffentlicht haben, befinden sie sich auf Tour durch Europa. Mit feinstem Black-Thrash aus den Tiefen Norwegens lassen sie den Oldschool-Räude-Barometer auf Hochtouren laufen.

Sicherlich ist die Truppe nichts für Hobby-Thrasher, aber: Da besucht die hässlichste Band der Welt (unter andrem bestehend aus Mitgliedern von Mayhem und Immortal) mit den Taschen voller Über-Riffs eine nicht viel hübschere Stadt und es kommen knapp 70 Leute zum Konzert – was zur Hölle ist hier los?

Unbeeindruckt dessen geht der Vierer aus Oslo nach leichter Verspätung und ohne Vorband gegen halb Zehn auf die Bretter. Und von Anfang an werden hier keine Gefangenen gemacht. Die Herren Apollyon und Co. legen ein mörderisches Tempo vor. Riff-Salve nach Riff-Salve wird einem hier um die Ohren gehauen, dass einem das Old-School-Herz fast stehen bleibt.

Das anscheinend auf der Bühne spontan zusammengefügte Set (immer wieder wird sich in den Pausen abgesprochen – sehr sympathisch!) reicht von alten Krachern wie ‘Deep Tracts Of Hell’ oder ‘Conquerer’ bis hin zu ‘Priest’s Hellish Fiend’ oder ‘Abbadon’ vom aktuellen Album. Zwischendurch wird mit ‘Heaven`s On Fire’ noch ein Venom-Cover durch die Boxen geröchelt.

Die ersten Reihen gehen ordentlich ab und spätestens bei ‘The Stalker’ werden einige blaue Flecken verteilt. Bandgründer Agressor, der wegen einem schweren Unfall vor ein paar Jahren einen Hocker auf der Bühne benötigt, strahlt eine Coolness aus, die man sonst nur von Lemmy kennt. Er und sein Gitarrenpartner Blasphemer schenken sich nichts und zaubern mit einem Höllen-Solo nach dem anderen ein fettes Grinsen in die Gesichter der Anwesenden. Apollyon hat sichtlich Spaß dabei seinen Vier-Saiter zu strangulieren und stachelt das Publikum immer wieder an.

Mit ‘Sons Of Hades’ verabschiedet sich Aura Noir von Berlin und lässt das Publikum mit einem großen Verlangen nach „MEHR!“ zurück.

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Im Pit bei: Seven Blood + Lastelle

Als High Regard an diesem Freitagabend selbstbewusst die Bühne im Badehaus betreten, sind die Reihen noch licht. Trotz des überschaubaren Publikums zeigen sich die Engländer sichtlich erfreut über ihren ersten Besuch in Deutschland und liefern eine souveräne Eröffnung ab.   Nur wenige Patzer trüben den Auftakt: Sängerin Georgia Casey tritt auf ihr Mikrofonkabel, die Stimme setzt für Sekunden aus. Ein kurzer Schreckmoment in einem ansonsten kontrollierten Set. Lastelle, ebenfalls Engländer, waren zuvor nur vereinzelt in Deutschland unterwegs. Frontmann Adam Rigozzi bedankt sich unentwegt für das zahlreiche Erscheinen – das Badehaus ist inzwischen deutlich gefüllt – und versucht, die Menge zum…
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