Toggle menu

Metal Hammer

Search

James Hetfield: Lars Ulrich muss wegen Napster immer noch einstecken

von
teilen
mailen
teilen

Bei einem Auftritt bei  “The Joe Rogan Experience” hat sich James Hetfield über den Kampf gegen die Filesharing-Plattform Napster geäußert, dem die Band, aber vor allem Lars Ulrich im Jahr 2000 aufnahm. Damals nahm das Image von Metallica dramatischen Schaden und die Band sah sich drastisch geäußerten Gier-Vorwürfen ausgesetzt. Obwohl der persönliche Streit zwischen Ulrich und Napster-Mitbegründer Sean Parker ausgeräumt ist, würde der Schlagzeuger immer noch wegen seiner damaligen Position angegriffen

„Lars muss immer noch dafür einstecken”

„Der Arme muss immer noch dafür einstecken. Der arme Typ, er wurde davon richtig zugerichtet und wir standen alle hinter ihm.”, so Hetfield. „Offensichtlich war er der Sprecher dafür. Er hat sich dafür entschieden. Das Management sagte damals ‘Hey, das wird kommen, lasst uns diejenigen sein, die für die Künstler einstehen!”. Und er hat sich die Flagge gegriffen und gesagt ‘ich mach das!’. Es gab eine Menge Musiker die dafür waren, aber sie waren nicht so deutlich oder haben nicht so viele Treffer einstecken müssen wie er. Sogar Dr. Dre war damals mit an Bord, aber naja, irgendwie, in der Rap-Welt geht es eh um das Geld.”

„Im Heavy Metal ist es ein Stigma, wenn du reich bist”

„Im Heavy Metal ist es hingegen eher ein Stigma, du bist ein Arschloch wenn du reich bist oder wenn du erfolgreich warst oder sowas. […] Es gab andere Künstler bei Shows, die zu uns kamen und meinten, dass sie sehr froh wären, dass wir tun würden, was wir taten. Wir meinten ‘Komm schon, mach mit’, und sie antworteten ‘Oh nein, meine Karriere wäre vorbei!’.[…] Sie waren um ihre eigenen Karrieren besorgt und nicht um das große Bild der Künstler. Und heute kannst du das sehen.

Es gibt keine Copyright-Gesetze, es gibt gar nichts. Du kannst das rippen und das und was auch immer damit machen. Es ist schön und eine menge Kreativität kommt dabei heraus, aber es verwässert die Dinge.”

teilen
mailen
teilen
Couch: Veronica Campbell (Avalanche)

Das komplette Couch-Interview mit Veronica Campbell findet ihr in der METAL HAMMER-Märzausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! METAL HAMMER: Welche Erinnerungen verbindest du mit deiner Kindheit? Veronica Campbell: Mit meinem Vater im Auto Rock-Musik zu hören – AC/DC, Metallica, Queen, Guns N’ Roses und Elvis (so heißt auch mein Vater). MH: Was war der skurrilste Job, den du je ausgeübt hast? VC: Als ich im Musikgeschäft anfing und Geld verdienen musste, half ich bei Konzerten als Teil der Crew aus. Bei einer meiner ersten Schichten zogen…
Weiterlesen
Zur Startseite