Toggle menu

Metal Hammer

Search

Jesse Leach meldet sich ab: Killswitch Engange-Sänger ist durch mit Social Media

von
teilen
mailen
teilen

Killswitch Engage-Frontmann Jesse Leach meldet sich ab. Der Sänger wird in Zukunft auf seine frequentierten Social-Media-Accounts verzichten. Im sozialen Netzwerk Instagram veröffentlichte Leach eine lange Erklärung, warum er den direktesten Kanal zu den Fans nicht mehr nutzen wird.

Der Sänger zeigt sich vor allem mit der Disinformation in den sozialen Netzwerken enttäuscht und erklärt „ich finde keine Worte um zu beschreiben, was ich zu meiner Enttäuschung über den derzeitigen Zustand der Dinge in der Welt sagen will. Es gibt so viel weißes Rauschen, so viel Propaganda und so viel „wag the dog“-Ablenkung, dass es sich beinahe unmöglich anfühlt zu wissen, wie man diesen Gedankenkrieg führen soll. In der Vergangenheit habe ich nie gedacht, dass es unmöglich ist. Jetzt habe ich einfach keine Energie mehr, das zu tun. Und das beunruhigt mich.” Auch der US-Wahlkampf und er andauernde Versuch der politischen Beeinflussung würden ihren Tribut fordern.

“Ich muss meine Wut kanalisieren und als Waffe für das Mitgefühl nutzen”

Am schlimmsten sei jedoch, dass er seinen Willen zu schreiben und seinen Antrieb sich auszudrücken verloren habe, so Leach. “Wenn ich nicht betäubt bin, bin ich wütend. Ich habe erkannt, das ich mich für eine Weile abmelden muss. Ich muss die Ablenkungen loswerden und mich auf die wirklich wichtigen, einfachen Dinge im Leben konzentrieren. Ich muss meinen Geist wieder aufladen, Ruhe und Frieden in den einfachen Dingen des Lebens finden. Ich habe das Gefühl, der Impuls online sein zu müssen, hat mir das genommen. […] Kurz: Ich muss die Verbindung trennen und meine innere Stimme wiederfinden, damit ich dem Kampf auf eine positive und konstruktive Weise beitragen kann. Ich muss meine Wut kanalisieren und als Waffe für Mitgefühl nutzen.”

 

teilen
mailen
teilen
Industriewandel: Erosion und Aufstiegschance

Die Welt ist im Wandel, und an der Metal-Industrie geht das nicht spurlos vorbei. Wirft man einen Blick in die Label-Welt, ist der Umbruch besonders stark zu spüren: Einstige Branchen-Riesen setzen verstärkt auf digitale Veröffentlichungen oder „den Katalog“ (aka Re-releases) und entlassen hinter den Kulissen jede Menge über Jahr(zehnt)e etabliertes Personal. Diese Entscheidungen mögen ihre Gründe haben, kommen aber verständlicherweise nicht sonderlich gut an und zwingen Bands mit (auch oder vor allem) an physischen Tonträgern interessieren Zielgruppen zum Überdenken ihrer Strategien. Auf den Markt (und damit ins Interessensgebiet der Labels) drängen heute nicht nur unzählige KI-Bands, die Streaming-Portale fluten und…
Weiterlesen
Zur Startseite