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Judas Priest sind „immer noch riesengroße Freunde“

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Judas Priest-Bassist Ian Hill hat sich an den Moment erinnert, als Rob Halford bei der britischen Formation eingestiegen ist. Dies begab sich im Jahr 1973 — und der heutige Glatzkopf ersetzte damals einen gewissen Al Aktins. Ian Hill sinnierte jedenfalls weiter und gelangte an dem Punkt an, dass die Musiker „immer noch riesengroße Freunde“ sind.

Unzerstörbares Band

So fragte Matt Pinfield vom US-Radiosender 95.5 KLOS in seiner Sendung ‘New & Approved’ den Judas Priest-Tieftöner, was er gefühlt hat, als er Halford zum ersten Mal singen hörte. „K.K. Downing und ich dachten einfach, wir probieren ihn mal aus. Sobald wir das getan hatten, wussten wir, dass er etwas Besonderes ist. Er hat einen ungeheuren Stimmumfang. Ich glaube, er kann drei Oktaven. Er hat einen Stimmumfang, der zu der Zeit unglaublich war. Und natürlich kam er aus dem gleichen Teil der Welt wie wir. Er hatte den gleichen Biss, die gleichen Ansichten wie der Rest der Band.

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Und er stand auf ähnliche Bands wie wir — er war ebenfalls ein Hendrix-, Cream- und Bowie-Fan, all diese Sachen. Er passte genau rein. Und obendrein ist er ein toller Kerl. Man kommt so leicht mit ihm aus. Und das war es dann. Dann kam auch noch Glenn Tipton des Weges. Und so knüpften wir Freundschaften. Diese bilden sich, wenn man Dinge macht, wie mit einem Kleinlaster im Februar nach Norwegen zu fahren und hintendrin zu schlafen. Man wuchtet sein Equipment in den Transporter und haut Matratzen obendrauf, spielt erst die Show und schläft dann bei eisig kaltem Wetter auf dem Parkplatz.

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Das haben wir gemacht. Und durch solche Sachen bildet sich eine Verbindung. Wir werden immer tolle Freunde bleiben. Das bleiben wir immer — bis zu unserem Todestag. Unabhängig davon, dass wir auf unterschiedlichen Seiten des Atlantiks leben, sind wir immer noch riesengroße Freund und werden das immer sein.“

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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