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Lamb Of God-Show führt erneut zu Prozess

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Wie TMZ.com berichtet, hat ein Lamb Of God-Fan ein Gerichtsverfahren gegen Live Nation angestrengt, eine der weltweit größten Konzertagenturen. Der Fan gibt an, bei einem Konzert am 23. November 2012 im US-Bundesstaat Connecticut von der Menge niedergetrampelt worden zu sein.

Dadurch will er Frakturen am Rückgrat erlitten haben, die Operationen nötig gemacht hätten. Der Fan fordert nun mehr als 75.000 US-Dollar von Live Nation und wirft dem Veranstalter vor, nicht ausreichend für die Sicherheit vor Ort garantiert zu haben.

Laut dem Statement des Anwalts des Fans „wurde er gewalttätig auf den Boden gestoßen, wo auf ihn eingetreten wurde (…), was zu schweren, schmerzvollen Verletzungen führte (…) von denen einige dauerhaft sind.“

So habe der Fan eine dauerhafte Schädigung der Halswirbelsäule, entstellende Narben im Nacken, beidseitige Schulter- und Rückenschmerzen und einen Schock des Nervensystems davongetragen, der ihm nach dem Konzert zeitweise die Fähigkeit zu Gehen geraubt habe.

Lamb Of God gehören nicht zu den Angeklagten, die Forderungen für OP-Kosten, Schmerzensgeld und Ersatz für erlittenen Arbeitsausfall richten sich ausschließlich gegen den Veranstalter, der „hätte wissen müssen, dass Lamb Of God-Konzertgänger zur Gewalt neigen.“

Die Schrift verweist auch indirekt auf den Tod des tschechischen Fans Daniel Nosek 2010, der durch einen Stoß von der Bühne während eines Lamb Of God-Konzerts ums Leben kam. In einem Prozess wurde Sänger Randy Blythe für den Tod verantwortlich gemacht, aber letztlich freigesprochenen. Laut der Klagebegründung des Fans hätte dieser Vorfall Live Nation dafür sensibilisieren müssen, bessere Sicherheitsvorkehrungen für zukünftige Shows der Band zu treffen.

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