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Listening Session mit Freund Hein in luftiger Höhe

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Wien ist offensichtlich ein gutes Pflaster für CD-Präsentationen der ungewöhnlichen Art. Unvergessen beispielsweise, als Pungent Stench MASTERS OF MORAL – SERVANTS OF SIN stilsicher im Foltermuseum der österreichischen Bundeshauptstadt vorstellten. Ein anderer Extrem-Künstler – David Hasselhoff – stellte seine jüngste Liedgut-Ansammlung in einer Wiener U-Bahn vor (weil: don’t drink and drive!).

Noch sind Freund Hein zwar richtiger Underground, konnten sich in der österreichischen Szene aber bereits einen guten Namen machen und eifern den Großen zumindest in Punkto „ausgefallener Ort für eine Listening Session“ nach. Gestartet als obskurer Death Metal Act, blieben sie im Verlauf ihrer bisherigen Karriere einem treu: Obskurität. Ansonsten änderte sich die musikalische Grundausrichtung von Album zu Album.

So überrascht es nicht, dass beim aktuellen Streich BOURBON TRIGGERED DEATH MACHINE wieder einmal alles anders ist: Neuer Sänger, neuer Sound (diesmal gehts eher in die Thrash-Ecke), vor allem aber auch ein neuer Produzent. Niemand Geringerer als Matt Bayles (Mastodon, Soundgarden, Pearl Jam) konnte für das Klangbild der Scheibe gewonnen werden.

Nicht zuletzt deshalb setzt die Band hohe Erwartungen an ihre derbe Bourbon-Mischung, weshalb die Listening-Session im exklusiven Rahmen stattfindet: im legendären Wiener Riesenrad. Dass die altehrwürdige Attraktion danach noch steht, spricht für die Qualität der Konstruktion, denn der Name „Freund Hein“ ist nichts anderes als ein Synonym für den Tod. Nichtsahnende Touristen in den Nachbargondeln schauen entsprechend verschreckt aus ihren Kabinen, während Metal-Fans sich über ein gut gereiftes Thrash-Gebräu mit rauchiger Note freuen!

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Kam Lee (Massacre): Slayer haben den Death Metal erfunden

Gemeinhin gilt SEVEN CHURCHES (1985) von Possessed als Startpunkt für die Entstehung des Death Metal. Massacre-Sänger und Ex-Death-Schlagzeuger Kam Lee hat dazu offenbar eine andere Meinung. Laut ihm stammen die Grundzüge des Genres aus der Feder von Slayer wie er im Beyond The Massacre-Podcast erklärte. Zurück zu den Wurzeln „Ich habe kürzlich ein Interview mit Alex Webster von Cannibal Corpse gesehen, in dem er sagte, dass der gesamte frühe Death Metal aus dem Umfeld von Slayer stammt. Und das stimmt — absolut. Wer das leugnet, ist ein absolutes Arschloch. Es ist die Wahrheit“, betonte Lee. „Slayer sind Slayer, weil es…
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