Max Cavalera: So sehr hat ihn das Debüt von Korn geprägt

von
teilen
mailen
teilen

Zu seinen Sepultura-Zeiten geriet Max Cavalera 1996 ein wenig in Kritik, mit ROOTS ein zu wenig am gewohnten Metal gebautes Album aufgenommen zu haben. Immer wieder wurde die Platte als Nu Metal beschrieben – was Cavalera aber stehts bestritt. Nun zeigte er sich in einem Interview im Talk Toomey-Podcast allerdings durchaus offen für dieses Genre, als es im Gespräch um das 30. Jubiläum von Korns Band-betiteltem Debütalbum und dessen Einfluss auf ihn ging.

Max Cavalera glaubte nicht an Korn

„Ja, das macht mich echt nostalgisch“, erzählt der Musiker. „Ich erinnere mich, wie mein verstorbener Stiefsohn Dana nach Hause kam – Dana war der Sohn meiner Frau und Managerin Gloria, und er wurde 1996 getötet. Er brachte die Promo von zwei Alben mit: KORN und Deftones↓ ADRENALINE. Ich hatte keine Ahnung, wer diese Bands waren. Ich habe sogar Witze über die Namen gemacht, besonders bei Korn: ‚Was für ein seltsamer Name, das wird nicht funktionieren.‘ Wie falsch ich lag!“

Empfehlungen der Redaktion
Jonathan Davis: ROOTS von Sepultura ist ein unverhohlener Korn-Abklatsch

Cavalera beschreibt anschließend, wie die Musik von Korn ihn prägte: „Ich liebte die Musik wirklich. Vor allem während der Aufnahmen zu ROOTS und SOULFLY hörte ich im Auto ständig Korn und Deftones auf dem Weg ins Studio in Malibu. Ich durfte auch Teil von Deftones‘ zweitem Album AROUND THE FUR sein, das bis heute eines meiner Lieblingsalben ist.“

Gegenseitige Inspiration

Für ihn gibt es einen unbestreitbaren gegenseiten Einfluss. „Es ist so cool zu wissen, dass Korn total auf Sepulturas CHAOS A.D. standen, als sie ihr erstes Album aufnahmen“, führt er fort. „Sie haben mir erzählt, dass sie die Platte oft gehört haben. Musik lebt vom Austausch und gegenseitigen Inspirieren. Man sollte niemals davor zurückschrecken, inspiriert zu werden oder andere zu inspirieren.“

Zum Schluss fordert er die Zuhörer des Podcasts auf, das Debütalbum von Korn sowie die Werke von Soulfly und Deftones zu hören. „Wer sie noch nicht kennt, sollte sich unbedingt die Alben anhören.


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
mailen
teilen
Shavo Odadjian hat Song mit Jonathan Davis entfernt

Was als Soloprojekt von System Of A Down-Bassist Shavo Odadjian begann, hat sich inzwischen zu einer Band namens Seven Hours After Violet (kurz: S.H.A.V.) entwickelt. Vergangenen Oktober wurde das Band-betitelte Album veröffentlicht, auf dem zahlreiche Gäste vertreten sein sollten. Einer der genannten Namen war Korn-Frontmann Jonathan Davis. Nun ist auf der Platte davon jedoch nichts zu hören. Schwierige Sache Während eines Interviews mit SNSMix.com verriet Odadjian, dass SEVEN HOURS AFTER VIOLET ursprünglich wie eine Art Sampler konzipiert war, bei dem „eine Menge Features“ und verschiedene berühmte Sänger vertreten sein sollten. „Was geschah, war, dass die Musik wirklich interessant wurde und…
Weiterlesen
Zur Startseite