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Megadeth: 20 Jahre RUST IN PEACE

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Megadeth Rust In Piece
Megadeth Rust In Piece

Der 24. September 1990 ist ein ungemütlicher, frühherbstlicher Tag: Nieselregen, graue Wolken, kühler Wind. Doch tausende von Metal-Fans interessieren sich nicht für die Witterung. Sie stürmen in die Plattengeschäfte (ja, die gab es damals noch) und greifen zielsicher ins Regal mit dem Buchstaben M. Dort steht ein pressfrisches Album mit einem auffälligen blauen Cover: RUST IN PEACE von Megadeth.

Die vierte Studioscheibe der Band wird aus mehreren Gründen mit Spannung erwartet. Die ewigen Rivalen Metallica waren zwei Jahre zuvor mit …AND JUSTICE FOR ALL angetreten und hatten trotz des beeindruckenden technischen Levels der Songs auch Kritik einstecken müssen. Mustaine, der seinen Rauswurf aus der Band kurz vor den Aufnahmen von KILL ’EM ALL nie verwinden konnte, sieht die Chance, die Vorherrschaft seiner ehemaligen Kollegen zumindest anzugreifen. Zudem hat es im „Deth“-Camp mal wieder ordentlich gerappelt: Schlagzeuger Chuck Behler und Gitarrist Jeff Young (der angeblich eine Affäre mit Mustaines Freundin gehabt haben soll, was er bestreitet) waren schon einige Monate vor den Aufnahmen durch Behlers Schlagzeugtechniker Nick Menza und Marty Friedman ersetzt worden. Eigentlich hat Mustaine für den Posten der zweiten Gitarre einen gewissen Darrell Lance Abbott im Auge. Doch der junge, noch recht unbekannte Mann bleibt seiner Combo Pantera treu und wird wenige Jahre später als Dimebag Darrell weltberühmt. Der frühere Megadeth-Gitarrist Chris Poland ist sogar im Studio und spielt die Demos für einige der neuen Songs ein, wird allerdings nicht wieder eingestellt.

Zum damaligen Zeitpunkt konnte noch niemand ahnen, dass mit Friedman und Menza die wohl beste Besetzung aller Zeiten Fahrt aufnimmt…

Wie die Geschichte dieses wegweisenden Albums weitergeht, erfahrt ihr im zugehörigen Special. Es steht im aktuellen METAL HAMMER (hier die Details), der seit dem 15.09.2010 am Kiosk liegt.

Die Ausgabe kann einzeln und portofrei für 5,90 Euro per Post bestellt werden. Einfach eine Mail mit dem Betreff „Einzelheft Metal Hammer 10/10“
an einzelheft@metal-hammer.de schicken.

Capitol (EMI)
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Megadeth: Idee zu Abschied wegen Mustaines Beschwerden

Megadeth sagen bekanntlich mit ihrem nächsten, Band-betitelten Studiowerk sowie der anschließenden Abschiedstournee laut Servus. Nun hat Mastermind Dave Mustaine im Gespräch mit US-Radiomoderator Eddie Trunk etwas näher ausgeführt, wie er auf diesen Einfall gekommen ist. Der 64-Jährige schlägt sich offenbar noch einige Zeit mit gesundheitlichen Wehwehchen herum, die nun den Anlass für das finale Album und die Farewell-Tour gegeben haben. Mit Ankündigung "Das hat sich schon lange Zeit angebahnt", gesteht der Megadeth-Chef. "Einfach wegen der körperlichen Sachen, die sich bei meinen Händen abspielen. Meine Hände lassen mich im Stich. Und es gab andere Dinge, die schwierig waren wegen all dem…
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