MetalDays: Veranstalter stampfen Festival ein

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Die diesjährige MetalDays-Ausgabe hatte der Veranstalter One Happy Turtle d.o.o. bereits abgesagt. Nun verkündeten die Slowenen das komplette Aus für das Festival. Als Gründe werden hier zum einen die Nachwehen der Coronapandemie und zum anderen die schweren Regenfälle im Sommer 2023 angeführt, weswegen das Open Air letztes Jahr abgebrochen werden musste. Die Konten in den Sozialen Medien gibt es schon nicht mehr. Auf der Website des Events findet sich allerdings ein Statement.

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„Unglücklicherweise sind wir nun am Ende des Weges angekommen“, schreiben die MetalDays-Macher. „Diese Entscheidung fällten wir nicht leichtfertig. Leider trafen uns die Verluste durch die COVID-19-Pandemie und die Flut 2023 sehr hart, genauso wie die Krise durch gestiegene Lebenskosten und gestiegene Veranstaltungskosten für die Durchführung eines Festivals wie MetalDays. Wir boten unser Unternehmen und unsere Marke allen großen Playern an (Live Nation, Festival Republic, Superstruct Entertainment). Und wir boten sogar anderen großen Festivals an, uns zu übernehmen, um unsere Pflichten erfüllen zu können. Leider hat das trotz unserer Bemühungen nicht geklappt und es ist wirtschaftlich einfach nicht sinnvoll, weiterzumachen.“

Bild dir deine Meinung

Darüber hinaus machte One Happy Purple d.o.o. die Kritik an der unrunden Ticket-Preiserstattung während der Pandemie und den Rechtsstreit mit dem Cashless-Payment-Unternehmen Amaia Esa d.o.o. zum Thema. Ebenso sprachen sie an, dass Bands nach der Flutabsage 2023 nicht bezahlt wurden. Des Weiteren habe die Konkurrenz mit dem Tolminator-Festival sowie fehlende staatliche Unterstützung Rollen bei der monetären Misere gespielt.

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„Letzten Endes ist es an euch zu entscheiden, was ihr glauben wollt. Wir werden eure Entscheidung respektieren, welche Seite ihr auch wählt. Denn wir sind mit uns im Reinen und wissen, dass wir keine Betrüger sind, die das Geld der Gäste stehlen wollten. Dies ist das letzte öffentliche Statement, das wir zu den MetalDays abgeben werden. Es war wichtig, die Wahrheit zu verbreiten. Wenn wir zurückkehren, dann mit etwas, das neu, aufregend und trendsetzend ist. Vor allem muss es Geldmittel geben, bevor das erste Ticket in den Verkauf geht. Bis dahin wünschen wir euch nur das Beste.“


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Mittelalterlich Phantasie Spectaculum: Markenstreit

Das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum (kurz: MPS) findet seit 1994 jährlich an verschiedenen Standorten statt. Seither hat es sich zu einer der größten Mittelalter-Veranstaltungen Deutschlands entwickelt, bei der sich Genre-Größen wie Subway To Sally, Feuerschwanz oder Saltatio Mortis die Ehre geben. Vor kurzem veröffentlichte Gründer und Veranstalter Gisbert Hiller via Facebook, dass das Festival unmittelbar vor der „kompletten Zerstörung“ gestanden habe. Feindliche Übernahme? In seinem ausführlichen Post verkündet Hiller die „feindliche Übernahme der Unternehmenskennzeichen MPS und PLWM durch die Marc Homberger Event GmbH“. Dazu erklärt er, dass Homberger vergangenen Oktober „beim Deutschen Patent- und Markenamt in München, kurz DPMA, die Wortmarken…
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