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Motörhead-Review: 1916 (1991)

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Das Kriegsthema war bei Motörhead nichts wirklich Neues. Andersartig war hingegen, dass Motörhead endlich mal mit einem vernünftigen Budget für den Studiotermin ausgestattet waren. Und das hört man dieser Produktion deutlich an. Zu jenem Zeitpunkt war 1916 das mit Abstand „glatteste“ Werk und überraschte zudem mit einigen musikalischen Wendungen, die man als Anhänger (oder Kritiker) der Band nicht wirklich erwartet hatte – allem voran der Schmachtfetzen ‘Love Me Forever’, die erste „richtige“ Ballade in der Karriere von Motörhead (später wurde das Lied vornehmlich durch die Neuaufnahme von Doro und Lemmy für ihr Album CALLING THE WILD aus dem Jahr 2000 bekannt).

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Hier strapaziert der Frontmann ebenso wie im melancholischen, mit spärlichen Militär-Drums und Streichern unterlegten Titelstück seine zärtlichsten Stimmbänder. ‘Angel City’ rockt gegen Bläsereinsätze an, und ‘Nightmare/The Dreamtime’ zieht hypnotische Monster Magnet-Endlosschleifen. Es gibt aber auch typische Stücke wie die Hommage ‘R.A.M.O.N.E.S.’ und ultralässige Bläser in ‘Going To Brazil’ zu hören. Das Gesamtpaket von 1916 überzeugt bis heute und lässt vor allem kompositorisch aufhorchen. Die (aufgrund rechtlicher Streitigkeiten erzwungene) vierjährige Auszeit zeigte positive Auswirkungen. Im Nachhinein würde man sich wünschen, Motörhead hätten des Öfteren mal innegehalten, um ihre Lieder über einen längeren Zeitraum hinweg perfektionieren zu können. Aber: Die Geldsorgen (und Lust auf Tourneen) waren bei dieser Band eben stets größer als die Sehnsucht nach perfekt ausgereiftem Material.

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