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Motörhead-Review: ROCK’N’ROLL (1987)

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„I’m in love with Rock’n’Roll. It satisfies my soul. This is how it has to be. I won’t get mad.“ Wenn Lemmy irgendwann seine Leidenschaft für dröhnende Gitarrenmusik hundertprozentig zutreffend in Worte gegossen hat, dann im titelgebenden Opener von ROCK’N’ROLL. Klanglich blieb ROCK’N’ROLL jedoch weit hinter den vorherigen Veröffentlichungen zurück. Der Sound erinnert eher an die klapperigen Anfangstage als an eine Band, die einst Nummer eins im wichtigen britischen Markt war. Das lag wohl auch daran, dass Motörhead laut Lemmy mit Guy Bidmead einen Produzenten verpflichtet hatten, der „eher ein Tontechniker war“. Daneben gab es noch andere Ablenkungen, welche der Qualität dieser Scheibe abträglich waren.

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Die Band übernahm partiell den Produzenten-Job, und Gitarrist Würzel wurde im Studio des Öfteren von seiner Holden heimgesucht. Ein Highlight von ROCK’N’ROLL ist jedoch definitiv die Einlage von Monty Python-Mann Michael Palin. Dessen Rede („Oh Lord, look down upon these people from Motörhead…“) blieb Lemmy genauso positiv im Gedächtnis wie die Lieder ‘Boogeyman’ und ‘Dogs’. In ‘Blackheart’ (Judas Priest, jemand?) zeigen Motörhead zudem eindrucksvoll, dass sie eigentlich alle Fähigkeiten besitzen, um langfristig in den obersten, auf Hochglanz polierten Metal-Regionen mitzuspielen. Aber: Wer aus dieser Truppe wollte das schon…?

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Duff McKagan: Der wohl vielseitigste Bassist ist 62

Michael Andrew „Duff“ McKagan, geboren vor genau 62 Jahren in Seattle, ist einer dieser Musiker, deren Lebenslauf sich liest wie ein wilder Ritt durch die Rock-Geschichte. Ein Bassist, der nie nur Bassist war. Ein Typ, der bis heute sinnbildlich für den Geist von Guns N’ Roses steht: roh, ungeschliffen, unkaputtbar. Kindheit und Jugend Aufgewachsen als jüngstes von acht Kindern in einem Arbeiterviertel Seattles lernte McKagan früh, dass man sich im Leben durchbeißen muss. Mit 15 jobbte er bereits in Nachtclubs, verließ nach der 10. Klasse die Schule und stürzte sich kopfüber in die Musikszene der Stadt. Seinen Spitznamen „Duff“ trug…
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