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Rammstein: Till Lindemann geht weiter gegen Medien vor

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Rammstein-Sänger Till Lindemann gilt als von den gegen ihn erhobenen Vorwürfen befreit. Trotzdem geht der Musiker weiterhin mit aller Härte gegen Berichterstattung von Medien vor, die ihm vergangenes Jahr das Image eines Vergewaltigers andichten wollten. Nun werfen seine Anwälte dem Nachrichtenmagazin Spiegel vor, eidesstattliche Erklärungen vertuscht zu haben.

Rammstein: Der Kampf geht weiter

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Im Juni 2023 berichtete der Spiegel über mehrere Frauen, die schwere Vorwürfe gegenüber Till Lindemann erhoben. Diese behaupteten, er habe sie mit K.O.-Tropfen, Drogen oder Alkohol betäubt, um Sex zu erzwingen. Der Sänger bestritt das und ging juristisch gegen das Magazin sowie die Süddeutsche Zeitung und den Norddeutschen Rundfunk vor, die Ähnliches berichteten. Die Folge: Laut einer Verfügung des Landgerichts Hamburg vom Juli 2023 darf der Spiegel nicht länger mit seiner Berichterstattung den Eindruck erwecken, dass die gegen Till Lindemann erhobenen Vorwürfe der Wahrheit entsprechen.

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Nun zeigt Lindemann den Spiegel an. Er wirft dem Magazin Urkundenfälschung und versuchten Prozessbetrug vor, wie die Anwaltskanzlei Schertz Bergmann am Donnerstag mitteilte. Es geht dabei um Dokumente, die das Magazin in der juristischen Auseinandersetzung gegen den Sänger eingereicht hatte. Offenbar habe man die eidesstattlichen Erklärungen der Frauen „Zoe“ und „Sophie W.“ vertauscht, so heißt es. „Soweit nun feststeht, dass zwei eidesstattliche Versicherungen tatsächlich nicht so abgegeben wurden, wie eingereicht, ist dies ein Vorgang, der von den Strafverfolgungsbehörden aufgeklärt werden muss“, erklärte die Kanzlei daraufhin.

Im August 2023 wurden die Ermittlungen gegen Till Lindemann wegen des „Verdachts der Begehung von Sexualdelikten wie auch Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz“ restlos eingestellt.


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