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Kiske/Somerville CITY OF HEROES

Melodic Metal, Frontiers/Soulfood 12 Songs/ VÖ: erschienen

5.0/ 7
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Ob sich Michael Kiske eigentlich selbst als Work­aholic ansieht? Zumindest seine Stimme scheint allzeit präsent zu sein – beim Blick auf seine aktuellen musikalischen Projekte finden sich nicht nur die Bands Unisonic und Place Vendome, sondern auch Einsätze für diverse Bands wie Avantasia sowie eine Beteiligung bei Rock Meets Classic auf dem diesjährigen Wacken Open Air. Zwischen all dem veröffentlichen Kiske/Somerville ihr neues Album CITY OF HEROES.

Dieses schließt sich in Sachen Eingängigkeit und Wohlfühlatmosphäre an das Debütwerk an und lebt natürlich in besonderem Maß vom Zusammenwirken zweier Ausnahmestimmen, aber auch der hörbaren Mithilfe von Mat Sinner und Magnus Karlsson, von denen (wie auf dem Vorgänger) ein Großteil der Songs stammt.

Das Projekt überzeugt aber nicht nur mit prominenten Namen, sondern auch der Variabilität seiner Musik: Vom epischen Rock-Brecher (‘City Of Heroes’) über einen gnadenlosen Kitschangriff (‘Walk On Water’) und gefällige Schmeichler (‘Lights Out’) bis hin zu gefühlvollen Balladen (‘Ocean Of Tears’, ‘After The Night Is Over’) und treibenden Headbangern (‘Open Your Eyes’, ‘Run With A Dream’) wissen Michael Kiske, Amanda Somerville und das Team hinter den beiden alle nötigen Register zu ziehen, um die harmonieersehnende Melodic Metal-Fraktion zu überzeugen. Dass CITY OF HEROES in seinen fast 60 Minuten hin und wieder der Kitschgrenze gefährlich nahekommt, lässt sich dagegen leider nicht überhören.


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