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Rob Halford gaubt, es bestehe noch immer Angst und Intoleranz gegenüber Schwulen im Metal

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In den 80ern war es quasi unvorstellbar, als Heavy Metal Musiker offen zuzugeben, schwul zu sein. In den 90ern änderte sich das, doch leicht ist es immer noch nicht, glaubt Judas Priest Sänger Rob Halford.

„Gerade im Metal gibt es noch immer gewisse Missverständnisse. Es herrschen weiter eine gewisse Angst und Intoleranz. Bisher haben Judas Priest allerdings nie solche Reaktionen bekommen. Vielleicht bin ich ja der Einzige.“

Der Sänger möchte dabei nicht als Sprachrohr gesehen werden, sondern erfreut sich lieber an den kleineren und persönlicheren Bestätigungen und Erfolgen: „Ich habe letztens jemanden getroffen, der mir sagte, wie wichtig meine Handlungen waren, damit er sein Coming Out schaffen konnte. Solche kleinen Dinge bekommt man kaum mit, aber es ist alles relativ. Es ist alles wichtig.“

Vor wenigen Wochen hatte der Judas Priest Sänger noch gemutmaßt, dass sein Job von einem Hetero-Mann wahrscheinlich gar nicht ordentich gemacht werden könnte – und sicherte sich damit herzhafte Lacher von Tim Owens, der ihn eine Zeit lang ersetzte.
 

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Judas Priest: Halford und Morello über die Band-Geschichte

Am 15. Februar stellten Judas Priest mit ‘The Ballad Of Judas Priest’ eine Dokumentation über die Band auf der Berlinale vor. Im Rahmen einer Pressekonferenz sprachen Executive Producer und Rage Against The Machine-Gitarrist Tom Morello sowie Band-Frontmann Rob Halford über den Film. Sie zeigten sich sichtlich begeistert von dem Ergebnis. Judas Priest: Details zur Bandgeschichte „Was für eine Zeit, in der man leben kann! Man kann einen Dokumentarfilm über eine seiner Lieblings-Bands drehen und gleichzeitig gegen Faschismus kämpfen“, sagte Morello. „Obwohl die Texte [...] bei Judas Priest explizit politisch sind, ist die Existenz der Band selbst sehr politisch. Wenn ich…
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