Rock & Chill Hotel Falter: Das perfekte Metal-Hotel

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Das komplette Interview mit dem Betreiber des Rock & Chill Hotel Falter findet ihr in der METAL HAMMER-Januarausgabe 2025, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

METAL HAMMER: Marinus, bitte stell dich und deinen beruflichen Werdegang unseren Lesern doch kurz vor…

Marinus Falter: Ich bin 42, in Oberbayern geboren und aufgewachsen, und mit 15 nach Niederbayern gezogen. Mit 16 habe ich eine Lehre als Koch im Burghotel angefangen. Dort habe ich Lucki Maurer (Koch, Rinderzüchter sowie Sänger, Bassist und Gründer der Black Metal-Band Seasons In Black – Anm.d.A.) kennengelernt, der ein Jahr über mir war, und wir sind heute noch gut befreundet. Nach meinen drei Lehrjahren bin ich weitergezogen und für acht Jahre bei der Bundeswehr im Bereich Logistik gelandet.

Dann aber habe ich meine zukünftige Frau Theresa kennengelernt, die Paris Hilton von Drachselsried, die ein kleines Hotel hatte, das sie wieder auf Vordermann bringen wollte. Dadurch, dass ich bei ihr dort öfter ausgeholfen habe, habe ich meine Liebe zum Kochen wiederentdeckt und eine Ausbildung zum Diätkoch sowie meinen Küchenmeister gemacht.

(c) Rock & Chill Hotel Falter

Neugestaltung

MH: Das Hotel Falter wurde 1967 eröffnet und ist nach 57 Jahren nun in der dritten Generation ein Familienunternehmen. Wie verlief euer gemeinsamer Start ins Gastgewerbe?

MF: Wir haben geheiratet und 2017 den Laden übernommen. Er war wirklich wirtschaftlich heruntergekommen und auch renovierungsbedürftig. Also fingen wir mit dem Umbau an, zunächst jedoch planlos. Wir dachten, wenn alles schick und neu ist, kommen die Leute schon wieder. Aber dem war nicht so. 2020 waren wir noch immer in der finanziellen Schieflage. Da kam uns die Idee, das Hotelrestaurant komplett neuzugestalten. Als wir gerade das alte Restaurant herausgerissen hatten, kam Corona.

Wir konnten den Umbau währenddessen aber vollziehen und haben später mit dem „Fräulein Anna“, so der neue Name des Restaurants, Außerhausverkauf von Burgern, Thai-Curry, Wraps und Salaten gemacht. Das ging richtig durch die Decke. Inzwischen machen wir im Hotel nur noch Übernachtung und Frühstück mit der Option, bei uns im „Fräulein Anna“ zu essen. Das Restaurant hat dazu geführt, dass wir endlich Cashflow hatten.

„Metaller sind freundlich.“

MH: Wie kam es zu der Idee, das Hotel anschließend in eine Metal-Richtung zu gestalten?

MF: Ich saß auf einer dieser Versammlungen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands zwischen zwei Christians. Der eine hat ein Hundehotel, der andere ein Familienhotel. Denen habe ich mein Leiden geklagt und sie meinten, wir müssten uns spezialisieren, irgendwas authentisch machen, die Zielgruppe verengen. Zu Hause habe ich mit meiner Frau zusammen weiter überlegt. Für ein Blindenhotel haben wir zu schöne Aussicht, und mit einem Sadomaso-Hotel kann ich mich nicht identifizieren. (lacht)

Meine Frau, die eher Muse, Placebo und ein bisschen System Of A Down hört, kam dann auf die Idee, dass wir ein Metal-Hotel machen sollten. Einfach, weil all meine Kumpels Metaller sind. Sie meinte, Metaller sind freundlich, haben – weil es sehr komplexe Musik ist – in der Regel was in der Birne und aufgrund dessen, dass sie was in der Birne haben, meistens auch anstrengende, aber gutbezahlte Jobs. Und es gibt kein Hotel im deutschsprachigen Raum, das dieses Thema bespielt.

(c) Rock & Chill Hotel Falter

Was zur speziellen Metal-Hotel-Erfahrung gehört, nach welchen Kriterien die Inneneinrichtung und das angebotene Essen ausgewählt werden und welche Prominenz bereits das Hotel besucht hat, lest ihr in der METAL HAMMER-Januarausgabe 2025, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

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