Toggle menu

Metal Hammer

Search

Scott Ian: Streaming-Dienste ziehen die Künstler ab

von
teilen
mailen
teilen

In einem Interview mit From Hero To Zero gab Scott Ian seine Meinung zum Thema Musik Streaming kund. Der Anthrax-Gitarrist habe grundsätzlich nichts gegen Spotify, Pandora und Co – ganz im Gegenteil. Künstler würden jedoch von diesen Diensten abgezogen werden, da sie viel zu wenig Geld für ihre Musik bekommen.

Einnahmequelle

Natürlich sind Streaming-Dienste heute wichtige Einnahmequellen für Musiker. Diese einfache Art der Musikbeschaffung hat aber auch Nachteile, wie Scott Ian findet. „Die Musik wird im Grunde genommen abgewertet. In den Köpfen der Leute hat die Musik keinen so großen Wert mehr wie noch vor zehn, 20 Jahren. Alben waren nie günstiger. Auf sagen wir iTunes kann man eine neue CD für zehn Dollar kaufen.“ Es sei noch nicht lange her, da hätte für den Kauf einer CD noch ein wesentlich größerer Aufwand betrieben werden müssen: Zum Plattenladen fahren, einen Parkplatz suchen und dann eine CD für mindestens 17 Dollar kaufen.

Musik ist mehr wert

„Nun sitzt man daheim und zahlt zehn Dollar. Leute haben noch immer ein Problem damit, weil sie Musik lieber streamen oder klauen.“ Mit Musik Streaming an sich hat Ian keine Probleme. „Ich war einer der ersten, der einen iPod hatte. Ich liebe iTunes und ich liebe es, all meine Musik gleich hier auf meinem Telefon zu haben. Ich habe auch nichts gegen Streaming, es bringt mir Musik näher, die ich so vielleicht nie gehört hätte und dann kaufe ich das Album.“ Es ginge nur darum, dass die Künstler mehr Geld für ihre Musik bekommen müssten. „Die Leute hätten ein besseres Bild von Musik und sie wäre mehr wert. Musik sollte etwas wert sein. Sie ist es wert. Wir kreieren Kunst und die Leute haben das komplett abgewertet.

Live überzeugen

Danach gefragt, ob sich Anthrax mehr auf das Touren statt auf CD-Verkäufe konzentrieren, antwortete der Gitarrist: „Natürlich konzentrieren wir uns darauf. Wir touren seit 1984. Seit unserer Gründung ist Touren unser Leben. Das ist der Weg, wie wir unsere Musik an den Mann bringen, bis heute: Wir gehen raus und spielen großartige Live-Shows. Es war immer unser Ziel, eine gute Live-Band zu sein. Wir wollen, dass die Leute kommen, um uns als Band zu sehen. Wenn sie die CD noch nicht haben, werden sie heim gehen und sich die CD besorgen, sobald die Show vorbei ist.“ Ian sei sich bewusst, dass nicht jeder die CD auf legalem Wege beschaffen wird. „Wenigstens sind sie von diesem Punkt an ein Fan und kommen vielleicht wieder, um die nächste Show zu sehen.“

teilen
mailen
teilen
Alex Skolnick findet, Testament passen nicht zu "Big Four"

Die "Big Four" des Thrash, Metallica, Slayer, Anthrax und Megadeth, gelten als die größten vier Thrash-Bands weltweit. Dennoch wird immer wieder von Fans kritisiert, dass es Testament verdient hätten, ebenfalls unter den Größten genannt zu werden. Gitarrist Alex Skolnick sieht das gelassener, wie er nun im Interview mit Chris Akin von The Classic Metal Show erklärt. "First four" Er meint: "Darüber denke ich nicht viel nach, denn für mich sind das nicht nur die ,Big Four‘, sondern schlicht die ersten vier. Diese Bands hatten schon Alben draußen, als Testament noch Legacy hießen und nur eine lokale Band waren, von der ich…
Weiterlesen
Zur Startseite