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Rush behalten auch ohne Neil Peart ihren Namen

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Im Oktober 2025 gaben Rush erst ihre „Fifty Something“-Reunion-Tour bekannt. Es werden die ersten Konzerte der Band unter dem „Rush“-Namen seit dem Tod ihres Schlagzeugers Neil Peart sein. Das sorgte besonders hinter den Kulissen für viele Diskussionen, wie Alex Lifeson und Geddy Lee im Interview mit Classic Rock erzählen.

Die neuen Iron Maiden?

Lee meint kurz angebunden: „Wie soll man es verdammt noch mal sonst nennen? Als die Band endete, sagten wir, dass sie nur mit Neil zusammen wahrhaftig Rush sei. Das ist natürlich nach wie vor wahr. Rush, wie die meisten Leute uns kennen. Aber wir werden in fünf Konzerten 40 Rush-Songs spielen. Also wie sollen wir uns verdammt noch mal sonst nennen? Iron Maiden?“

Das Duo holte sich für die kommende Tournee auch den Segen der Peart-Familie ein, bevor es entschied, den Rush-Namen zu verwenden. Es sei nur natürlich, als Rush aufzutreten, da sie den Namen schon seit über fünf Jahrzehnten tragen, so Lee. „Wir rissen uns ein Bein aus, um den Namen, den wir schon seit 50 Jahren tragen, nicht verwenden zu müssen. Obwohl wir ihn schon hatten, bevor Neil dazukam. 

Durch und durch Rush

Es erscheint albern, als ‚Lee And Lifeson Present The Music Of …‘ weiterzumachen. Wir wollen direkt zur Sache kommen und weiter diejenigen sein, die wir schon seit über 50 Jahren sind“, bekräftigt der Sänger und Bassist. Abgesehen von wenigen Auftritten bei Tribute-Veranstaltungen (beispielsweise für Foo Fighters-Schlagzeuger Taylor Hawkins) trat das Duo in den letzten elf Jahren nur selten gemeinsam auf, und niemals als Rush.

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Erst bei ihrem Überraschungsauftritt bei den „Juno“-Awards in Kanada nahmen die Prog-Rocker den Namen offiziell wieder an. Am Schlagzeug sitzt von nun an die deutsche Schlagzeugerin Anika Nilles, die vorher durch ihre YouTube-Videos und ihre Arbeit mit Jeff Beck bekannt wurde.


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K.K. Downing: Judas Priest wollen keine Wiedervereinigung

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