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Goldwert

DEATH CULT ARMAGEDDON (2003)
Wie kann man noch größer als groß werden? Easy: Man bindet das Prague Philharmonic Orchestra noch mehr in die Aufnahmen ein, suhlt sich konzeptionell überzeugend im Ende der Welt, lädt Leute wie Abbath für Gast-Vocals ins Studio ein – und schreibt natürlich mal wieder einen richtigen Hit. So wie ‘Mourning Palace’, nur diesmal fürs Musikfernsehen. Zack, fertig ist ‘Progenies Of The Great Apocalypse’, der bis heute vielleicht größte und ikonischste Hit der Band-Geschichte.
Das Video dazu läuft im TV rauf und runter, das zugehörige Album wird die erste Nuclear Blast-Platte, die in den USA über 100.000 Einheiten verkauft. Tja, und der Rest passt auch: DEATH CULT ARMAGEDDON ist ein bleischweres, massives, apokalyptisches Welt-untergangsgemälde, mit dem Dimmu Borgir endgültig zum Nationalunheiligtum werden.
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Den brandneuen Song „The Qryptfarer“ gibt es zuerst bei uns und nur hier auf 7″ zu hören, die mächtige Aufnahme des Klassikers „Mourning Palace“ live von der Hauptbühne des Wacken Open Air 2025 auf der B-Seite bekommt ihr nirgends sonst physisch.
Portofreier Versand innerhalb Deutschlands. Im Lieferumfang enthalten: METAL HAMMER-Ausgabe 06/2026 + die exklusive Dimmu Borgir-Single.
Liebenswert
ABRAHADABRA (2010)
Irgendwann muss man sich beim Einsatz von Orchester und Chor schon fragen, wie weit das alles noch gehen kann. Dimmu Borgir tun das offensichtlich nicht und verzahnen die klassische Komponente 2010 noch tiefer im Kern ihres Schaffens. Mittlerweile ist schwer auszumachen, wo die Metal-Band aufhört und das Orchester anfängt. Auf ABRAHADABRA begegnet uns keine Band, die ein Orchester zur Ausschmückung einsetzt (das machen mittlerweile alle), sondern ein Ensemble, das nur so komplett ist. Ironischerweise passiert das, nachdem die Besetzung der Band mal wieder arg gelitten und insgesamt elf Monate mit diesem Album im Studio verbracht hat.
Mittlerweile sind nur noch Shagrath, Silenoz und Galder übrig, eine Schlammschlacht um den Ausstieg von ICS Vortex und Mustis entspinnt sich. Da lässt man am besten die musikalischen Muskeln spielen und sorgt für Überraschungen – etwa in Form von ‘Gateways’ mit einer grandiosen Agnete Kjølsrud als Gastsängerin oder bei ‘Endings And Continuations’ mit Ulvers Garm. Überhaupt atmet das Album eine herrlich gespenstische, jenseitige, kosmische Stimmung, die den megalomanischen Budenzauber der Vorgänger durch etwas ersetzt, das die Lichtlosigkeit zwischen den Sternen einfängt.
Beklagenswert
STORMBLÅST MMX (2005)
Vielleicht ergibt es ja irgendwie Sinn, ein Album neu aufzunehmen, wenn circa die Hälfte aller Keyboard-Spuren aus irgendwelchen alten Videogames geklaut wurde. Aber was Dimmu Dorgir mit STORMBLÅST MMX machen, ist schon ein Verbrechen am eigenen Erbe.
Der verklärte Zauber, die Nostalgie und diese heimelige Magie des Originals gehen komplett flöten und werden durch generische Arrangements ersetzt, die Dimmu Borgir auf den Studioalben der damaligen Zeit nie geduldet hätten.
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