Toggle menu

Metal Hammer

Search

Slayer: Jeff Hanneman litt an schweren Depressionen

von
teilen
mailen
teilen

In einem Interview mit Guitar World schildert Kathryn Hanneman, die Witwe des verstorbenen Slayer-Gitarristen Jeff Hanneman, ihre Sicht der Dinge nach dem fatalen Spinnenbiss.

“Als wir das Krankenhaus erreichten, sahen die Ärzte seinen Arm und wussten sofort, was los war. Jeff meinte zu mir, ich solle heimgehen, weil wir beide wussten, dass er für mehrere Stunden hier sein würde. Keinem von uns war zu diesem Zeitpunkt bewusst, dass es um Leben und Tod ging.”

 […] Als ich Jeff später auf der Trage sah, mich von ihm verabschieden musste und ich wusste, dass ich ihn vielleicht nie wieder sehen würde, war das einer der schwersten Momente in meinem Leben.”

Weiterhin spricht Kathryn über den desolaten psychischen wie physischen Zustand Hannemans nach seiner Operation und den schweren Depressionen, mit denen er zu kämpfen hatte:

“Ich konnte Jeff einfach nicht dazu bewegen, eine Reha-Klinik aufzusuchen oder eine Therapie zu starten. Ich glaube, sein zerfressener Arm nagte sehr an seinen Nerven und Emotionen. Es war wirklich hart, ihn optimistisch zu stimmen.

Er dachte, er würde es alleine schaffen. Als Reha-Ersatz wollte er einfach zu den Slayer-Proben gehen und wieder spielen. Er musste aber schnell feststellen, dass das nicht so einfach war und er einfach nicht so schnell Gitarre spielen konnte wie früher. Das hat ihn schwer getroffen und er fing an seine Hoffnung zu verlieren.”

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
mailen
teilen
Alex Skolnick findet, Testament passen nicht zu "Big Four"

Die "Big Four" des Thrash, Metallica, Slayer, Anthrax und Megadeth, gelten als die größten vier Thrash-Bands weltweit. Dennoch wird immer wieder von Fans kritisiert, dass es Testament verdient hätten, ebenfalls unter den Größten genannt zu werden. Gitarrist Alex Skolnick sieht das gelassener, wie er nun im Interview mit Chris Akin von The Classic Metal Show erklärt. "First four" Er meint: "Darüber denke ich nicht viel nach, denn für mich sind das nicht nur die ,Big Four‘, sondern schlicht die ersten vier. Diese Bands hatten schon Alben draußen, als Testament noch Legacy hießen und nur eine lokale Band waren, von der ich…
Weiterlesen
Zur Startseite